Monatsarchiv für November, 2006

Die Geschichte von Louis Pasteur

Zwei Jahrhunderte lang wuchsen Amerikaner mit der Furcht vor gefährlichen Mikroorganismen auf, die in der Luft, im Wasser und im Essen lauern, jederzeit bereit, ahnungslose Opfer anzufallen und Kata­strophen in Form von Infektionen und Seuchen auszulösen.

Es ist Louis Pasteur, dem wir für die Erfindung der berüchtigten ?Keim-Theorie” dan­ken dürfen. Kernaussage dieser Theorie ist, dass Bakterien, Viren und Pilze ungeheuer mächtig und unveränderlich sind; dass sie eine Person von außen befallen; dass eine bestimmte Mikrobe eine bestimmte Krankheit auslöst; und dass man nur die Keime mit Medikamenten vernichten muss, um die Krankheit zu vertreiben und die Gesundheit wiederherzustellen.

Milchtrinker kennen den französischen Chemiker ebenso gut wie alle, die in der Schule Chemie hatten. Die Prozedur, mit der Milch so hoch erhitzt wird, dass gefährliche Mikroben abgetötet werden, wurde von Pasteur ein­geführt.

Unglücklicherweise werden die nützlichen Nährstoffe – Enzyme, Vitamine und Mineralien – dabei ebenfalls zerstört.

Ihm zu Ehren heißt diese Verfälschung von Milchprodukten ?Pasteurisation”. Abgesehen von innovativ forschenden Wissenschaftlern und ganzheitlichen Ärzten, die dieser Forschung folgen, wissen die meisten Menschen nicht, dass Pasteurs Keim-Theorie auf fehlerhafter – wenn nicht sogar bewusst gefälschter – Forschung basiert.

Viele Ideen und Entdeckungen, die Pasteur der Welt als seine eigenen präsentierte, waren in Wirklichkeit von einem weitaus begabteren Rivalen gestohlen, dem Arzt und Pharmakologen Pierre Jacques Antoine Bèchamps (geboren 1816). Während Pasteur sich, abgesehen von seinem Chemie­studium, nicht sonderlich hervortat (er schaffte mit Mühe und Not sein Examen) und keine biologische oder medizinische Ausbildung besaß, war Bèchamps Doktor der Medizin und der Naturwissenschaften, besaß einen Mastertitel in Pharmazie, war Professor für medizinische Chemie und Pharmazie (an der medizinischen Fakultät der Universität von Montpel­lier), Professor für Biochemie, Dozent und Professor für Physik und Toxi­kologie sowie Dekan der freien medizinischen Fakultät (an der Universität von Lille).

Zu den vielen Leistungen, die Bèchamps auszeichnen, gehört die Rettung der französischen Seidenindustrie vor dem Ruin, indem er die Ursachen und Gegenmittel für zwei Krankheiten fand, die die Seiden­raupenpopulation dahinrafften. Obwohl Pasteur in einem Brief an einen Kollegen schrieb: ?Ich habe noch nie eine Seidenraupe auch nur angefasst?, behauptete er später, die Seidenindustrie im Alleingang gerettet zu haben ? eine Behauptung, die unglücklicherweise so gut verbreitet wurde, dass man Pasteur allein aufgrund der ständigen Wieder­holung Glauben schenkte.

Einige von Bèchamps Arbeiten, die Pasteur stahl, wurden sogar unter Pasteurs Namen der Französischen Akademie der Wissenschaften präsentiert. Die wissenschaftliche Autorin Edith Douglas Hume berich­tet sehr detailreich, wie Pasteurs eigene Experimente sei­nen Schlussfolgerungen gelegentlich widersprachen und wie diverse chemische Prozeduren, die Pasteur französischen Winzern und anderen Herstellern empfahl, schnell wieder fallengelassen wurden, nachdem man bemerkt hatte, dass seine Empfehlungen zu katastrophalen Resultaten führ­ten. Trotz seiner umfassenden Beiträge zur Forschung – so entwickelte er für die französische Farbenindustrie eine kostengünstige Methode, den künstlichen Farbstoff Anilin herzustellen – ist Bèchamp beinahe vergessen, während das Andenken Louis Pasteurs verehrt wird.

Ironischer­weise ist aus vielen Verbesserungen, die Bèchamp ent­wickelte, letztendlich nichts geworden, weil Pasteur die wissenschaftlich akkuraten Daten, die er von seinem Konkurrenten stahl, mit seinen eigenen, nicht akkuraten Theorien verfälschte. Das größte Zerrbild, das Pasteur produzierte, war, Bèchamps solide wissenschaftliche Beweise zum Ursprung und Wesen von Mikroben zu verdrängen und durch seine eigene populäre Erfindung namens Keim-Theorie zu ersetzen – die sehr schnell von Mainstream – Wissenschaftlern und Ärzten als unumstößliches Faktum akzeptiert wurde.

Wie kam es dazu?

Die Antwort hat, damals wie heute, sehr viel mit Werbung und Politik zu tun. In ihrem Buch ?Bèchamp or Pasteur? A lost Chapter in the History of Biology” schreibt Edith Douglas Hume über Pasteur: ?Starke Willenskraft, exaktes Weltwissen und grenzenloser Ehrgeiz waren seine herausragenden Charakterzüge.” Im Gegensatz dazu besaß Antoine Bèchamp keinerlei persönlichen Ehrgeiz. Er war in keiner Weise aufdringlich, suchte nicht die Bekanntschaft einflussreicher Leute, um ihnen seine Erfolge zu präsentieren. Selbstvergessen konzentrierte er sich einzig und allein auf die Natur und ihre Geheimnisse und ruhte nicht eher, bis er ihr einige davon entlockt hatte.

Niemals dachte er daran, sich im Rampenlicht zu positionieren.

Während Pasteur zum öffentlichen Helden wurde, war Bèchamp in seinem Labor in seine Entdeckungen vertieft, die er einfach später in wissenschaftlichen Berichten veröffentlichte, ohne dies mit großen Werbekampagnen anzukündigen. Im Vorwort des Herausgebers in Bèchamps Werk ?The Blood and Its Third Anatomical Element” betont der Arzt George Starr White, dass die englische Research Advance­ment Society einer Von Pasteurs Förderern gewesen sei, ?eine Organisation, die es sich zum Ziel gesetzt hat, Tier­versuche populär zu machen. Pasteur entdeckte nichts bis auf die Tatsache, dass man, wenn man im Rampenlicht steht und die richtige Unterstützung hat [Geld und politi­schen Einfluss], unsterblichen Ruhm erlangen kann.”

Iro­nischerweise gab Pasteur auf seinem Sterbebett zu, dass er die Öffentlichkeit in Bezug auf die Keim-Theorie schändlich getäuscht und dass sein Gegenspieler Bèchamp recht gehabt habe. Zu diesem Zeitpunkt war die wissenschaftliche For­schung aber schon so irregeleitet und die Lüge saß so fest als Faktum in den Köpfen der Menschen, dass man nicht in der Lage war, den Irrglauben zu revidieren. Das ist sehr verständlich, denn ein Konzept, dass in solchem Umfang der Welt vorgestellt wird, macht sich irgendwann selbständig. Hinzu kommt, dass mächtige Industriezweige (wie etwa die Chemiekonzerne) mit Pasteurs Lügen Geld machten. Es lag also in ihrem Interesse, Bèchamps Entdeckungen zu vertuschen.

Quelle: nexus-magazin

bisher 2 Kommentare 29. November 2006

Wollen Sie aus den USA importierten Grippe-Impfstoff verabreicht bekommen?

zf. Mediziner weisen seit Jahren darauf hin, dass die Schweizer Firma Berna immer erstklassigen Impfstoff herstellte. Letzten Winter schon wurden nun aber auffallend viele Geimpfte, die im aktiven Berufsleben stehen und zu keiner Risikogruppe gehören, ebenso schwer krank wie die nicht Geimpften. Erklärung: kann immer mal vorkommen. In einem Teil des Kantons Graubünden wurde falscher Impfstoff ausgeliefert. Transparente Erklärung: keine.
Dann wird es wieder Herbst. «Lässt du dich impfen?» ? A: «Hm, weiss noch nicht.» B: «Hm, eher nicht.» C: «Ich? Sicher nicht.» Dann kommt die Meldung über vier Todesfälle in Israel nach Grippeimpfung. BAG: «Der in der Schweiz vorhandene Impfstoff ist aber vollkommen in Ordnung. Wir haben einen anderen Impfstamm.» Soll beruhigen. Es geht ja nur um die saisonalen Grippen.
Dann treffen sich Mediziner in der Fortbildung. «Weisst du eigentlich, dass wir in der Schweiz dieses Jahr amerikanischen Impfstoff verwenden?» ? «Wie bitte?!?» ? «Die Reorganisation der Swissmedic macht alles möglich …» ? «Du, das ist aber eine heisse Sache. Wir impfen nämlich bereits. Und die Konsumentinnen und Konsumenten haben keine Ahnung davon.» ? «Wir ja auch nicht. Verdammte Sauerei.» ? «Man müsste bald hauptberuflich nur aufdeckend recherchieren!» ? «Und sich von Parlament dafür bezahlen lassen!»
Die Herkunft dieses ganz gewöhnlichen Impfstoffs: eine französisch-amerikanische Firma (Sanofi-Aventis) und eine britisch-amerikanische (Glaxo-Smith-Kline).
Im Hinterkopf tauchten unangenehme Assoziationen auf: Die Amerikaner hatten im Rahmen ihrer binären, d. h. aus zwei Komponenten bestehenden Biowaffenprogramme vor circa zehn Jahren ein Versuchsprogramm in Uganda durchgeführt. Die eine Komponente über Nahrungsmittel, nämlich genmanipulierte Hirse, die zweite über Impfstoff für Frauen und Mütter. Ziel: die Unfruchtbarmachung der Frauen. Es hatte geklappt, bis die Bevölkerung es merkte. Die zweite Versuchsreihe fand kurze Zeit später in Peru an indigenen Minderheiten statt und sorgte in Kreisen der Uno-Frauenrechtskonferenz für etlichen Aufruhr. In diesem Falle waren es genmanipulierte Kartoffeln und Impfstoff.
Aber auch wenn man all diese düsteren Beispiele aus «brave new world» beiseite schiebt, ist in der Schweiz nicht akzeptabel, dass die Bevölkerung über so grundlegende Änderungen, die die eigene Gesundheit betreffen, nicht informiert wird. Schliesslich hat eine Mehrheit der Schweizer per Stimmzettel erwirkt, dass kein Gentech-Anbau in der Schweiz sein darf. Darum lässt sich auch die gleiche und eine noch viel grössere Mehrheit keinen Impfstoff aus Bush?s imperialen Biotech-Firmen injizieren. Couchepin soll gesagt haben, man werde inkünftig einfach eine Ausschreibung im Ausland machen. Solche neokonservativen Auslassungen dazu sind schlicht inakzeptabel. Schliess­lich hat die Schweizer Firma Berna immer erstklassig gearbeitet.
Und nun kommt der Artikel in FACTs (46/06): «Mutwillig in ausländische Abhängigkeit geraten». Da geht die Bombe mit dem Vogelgrippe-Zauber hoch. Immerhin 180 Millionen Franken. Obwohl die ganze Welt schon weiss, dass es sicher nicht die Vögel gewesen sind, wenn das mutierte H5N1 die Menschheit «beglückt». Genausowenig wie die Affen im Urwald es waren, die das Aids-Virus erfunden haben.
Vielleicht sollten wir den Bundesrat verpflichten, statt Impfstoff bei Glaxo-Smith-Kline zu kaufen etwas gegen die Biowaffenproduktion der weltweit-führenden US-UK-Israeli-Kriegsallianz zu tun. Mit 180 Millionen wäre schon einiges möglich. Und da wir nun einmal in der Uno sind, könnte dies erst noch in einer Form geschehen, an der die geplagten Länder dieser Welt teilhätten. Couchepin könnte zu einem Jahr Rotkreuz-Ambulanz-Fahren in Gaza verdonnert werden. Irgend etwas muss sich ja ändern.

bisher 2 Kommentare 27. November 2006


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