Eine erhöhte Einnahme von Vitamin C soll die Lebenserwartung um bis zu sechs Jahre erhöhen. Nicht nur verhindert Vitamin C den Ausbruch bestimmter Krankheiten, die das Leben verkürzen könnten; das Vitamin selbst hat gesundheitsunterstützende Eigenschaften. So ist bekannt, dass Vitamin C das Risiko von Herzanfällen und Schlagfällen verringert. Es repariert Blutgefäße und reduziert Herzerkrankungen, die in den Vereinigten Staaten der Hauptgrund für Todesfälle sind.
Zwischen 1971 und 1974 wurde in einer Studie die Vitamin C-Aufnahme von mehr als elf tausend Amerikanern zwischen 25 und 74 Jahren beobachtet. Danach wurden die Teilnehmer für weitere zehn Jahre begleitet. Jene Teilnehmer, deren Vitamin C-Spiegel im Blut höher war, lebten auch länger. Nur 300mg täglich verringerte Herzerkrankungen um 50% bei Männern und bei ca. 40% der Frauen. Die Teilnehmer mit dem höheren Vitamin C-Anteil lebten im Schnitt sechs Jahre länger als die Personen mit weniger Vitamin C.
Ein noch höheres Level an Vitamin C, so entdeckten Forscher, sorgte in einigen Fällen dafür, Plaque von den Arterienwänden zu entfernen, und damit weitere Risiken für Herzerkrankungen zu verringern. So seien bereits Dosen von 1500mg sehr effektiv. Versuche an Meerschweinchen zeigten auf, dass eine fünfwöchige Behandlung mit täglich 5000mg die Bildung von Plaque vollständig verhinderte, während die geringere Menge von 60mg täglich nicht einmal die Beschädigung von Blutgefäßen verhindere. Die benötigte Dosis, so die Studie, um Plaque aus dem Körper zu entfernen, läge bei 1500mg am Tag, verabreicht über ein Jahr hinweg.
Der Mechanismus den das Vitamin C benutzt, hängt mit der Produktion von Collagen zusammen. Vitamin C hat den Effekt, die Collagen-Produktion zu erhöhen, ein Stoff der wichtig für die Zellwände des Blutkreislaufsystems ist: Venen, Arterien, und Kapillare. Die Minimaldosis mag für einige Menschen ausreichend sein, aber um bereits vorhandene Schäden zu reparieren und so die Gesundheit wiederherzustellen, sind höhere Dosen notwendig. Einige Gesundheitsexperten empfehlen Dosen zwischen 1000mg und 3000mg über den ganzen Tag verteilt. Schwangere Frauen könnten gar diese Dosis verdoppeln.
Nebeneffekte von Vitamin C sind selten, aber ein Mangel an dem Vitamin kann Zahnfleisch- und Nasenbluten verursachen, anschwellende Gelenke, Gewichtszunahme und Anämie; all diese hängt mit einem verlangsamten Stoffwechsel zusammen.
Vitamin C ist wasserlöslich und verlässt den Körper im Urin, weshalb die Einnahme der Dosen über den Tag verteilt werden sollte. Vorzuziehen ist die Einnahme von Vitamin C in Nahrungsmitteln. Besonders geeignet dafür sind Gemüse und Obst – insbesondere Zitrusfrüchte – sowie grüne Paprika, Brokkoli, Tomaten, Erdbeeren, Kartoffeln, Kürbis, Beeren, Rosenkohl, Weißkohl und Blumenkohl.
09. November 2010
Bei Babys denkt man nicht sofort an Prebiotika. Allerdings ist der Darm des Babys das Zentrum des Immunsystems und der Gesundheit für den Rest seines Lebens. Die Pflege des Gastrointestinaltrajtes ist deshalb sehr wichtig.
Babys erben (erhalten) die Darmflora von ihrer Mutter über den Geburtskanal (über die Vaginalflora). Wenn die Mutter eine Störung der Darmflora und Genitalflora hat, so wird es auchdas Baby haben. Das Gleichgewicht der Darmflora bei Babys spielt eine entscheidende Rolle in ihrer Immunität, deren Gehirn-Entwicklung und der Verdauung. Verdauungsprobleme manifestieren sich durch Allergien, Blähungen, Verstopfung, Koliken und Reflux. Diese Symptome können Anzeichen von schlechter Gesundheit des Darms sein, die möglicherweise andere Bereiche der Gesundheit und Entwicklung Ihres Babys beeinträchtigen können.
Wissenschaftliche Forschung bestätigt Bedeutung der Probiotika für Babys
- Eine Studie in Italien fand heraus, dass die Ergänzung mit Probiotika die Symptome einer Kolik bei 95% der teilnehmende Säuglinge, reduziert hat.
- Eine ähnliche schwedische Studie fand heraus, das Probiotika die Zeit des Weinens bei darmgeplagten Babys reduziert hat.
- Forscher in Finnland haben festgestellt, dass Probiotika bei Säuglingen verabreicht die Häufigkeit von Atemwegserkrankungen reduziert.
- Andere Untersuchungen zeigen, dass probiotische Nahrungsergänzungsmittel bei Frühgeborene eine Gewichtszunahme fördert
Wenn Sie Ihr Baby ein Ungleichgewicht der Darmflora hat, dann können probiotische Nahrungsergänzungen gute Bakterien liefern, die nötig sind um eine gute Darmflora aufzubauen.
Durch die Behandlung des Problems so früh wie möglich, ebnen Sie den den Weg für Ihr Baby zu einem starken Verdauungssystem und starkem Immunsystem. Beide Systeme sind die Grundlage für ein gesundes Wachstum und Entwicklung bei Kindern, da Krankheit und schlechte Verdauung dem Körper die Energie rauben, die für wachsende gesunde Gehirne und die Endwicklung des Körpers eingesetzt werden sollten..
Probiotika für Kleinkinder
- Ein speziell für Säuglinge entwickeltes Probiotikum sollten für Babys verwendet werden, da sie unterschiedliche Mengen und Stämme als Erwachsene benötigen.
- Probiotika sollten mit der Nahrung gegeben werden, um die Absorption und die Verdauung zu verbessern..
- Probiotika aus Nahrungsmitteln (wie natürlich kultivierter Sauerkrautsaft) werden auch für Baby empfohlen wenn diese bereits alt genug sind um feste Nahrung aufzunehmen. Probiotische Lebensmittel sollten je nach Alter und Entwicklung gegeben werden.
- Probiotika – ob in Lebensmitteln oder ergänzen Form – sollte immer langsam (schritweise) zugeführt werden eingeführt werden, um negative begleiterscheiningen von sterbenden schädlichen Bakterien zu vermeiden.
- Muttermilch enthält nützliche Bakterien um eine gesunde Darmflora zu etablieren, insbesondere wenn die Darmflora der Mutter im Gleichgewicht ist. Stillen ist immer empfehlenswert, wenn möglich.
05. November 2010