So senken Sie Ihr Darmkrebsrisiko

08.April 2011

Es verdichten sich weiter die Hinweise darauf, dass Vitamin D der Gesundheit förderliche Eigenschaften besitzt. So zeigen neue Forschungsergebnisse einen direkten Zusammenhang zwischen den Blutwerten dieses Supernährstoffes und dem Risiko, an Darmkrebs zu erkranken. Die Statistiken des National Cancer Institute zeigen, dass Darmkrebs die zweittödlichste Form des Krebses ist, welche jedes Jahr mehr als 50.000 Amerikanern das Leben kostet. Die Fachzeitschrift International Journal of Cancer veröffentlichte eine Meta-Analyse über neun Studien, welche erwiesen hat, dass es eine dramatische Verringerung des Darmkrebsrisikos gibt, sobald die Blutkonzentration des Sonnenschein-Vitamins Vitamin D höher ist.

Die gesammelten Daten der unter die Lupe genommenen Untersuchungen zeigten, dass pro 10 ng/ml Anstieg des Vitamin D es einen korrespondierenden Abfall der Darmkrebs-Inzidenz von 15% gebe. Das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, konnte beim selben Anstieg der Vitamin D-Level um 11% verringert werden. Die Forscher wiesen daraufhin, dass sie die biologisch aktive Form des Vitamin D namens Calciol (auch als Vitamin D3 bekannt) getestet hatten und nicht die weniger aktiven Vorformen (Vitamin D2). Das Vitamin D wurde unter Zuhilfenahme des genaueren Bluttests 25 (OH) D getestet.

Die Rolle von Vitamin D bei der Prävention von Krebserkrankungen ist bereits seit den frühen 40er Jahren Gegenstand der Theoriebildung, als Wissenschaftler entdeckten, dass die Krebsraten in Ländern in Äquatornähe geringer waren, als in anderen Staaten. Gleichzeitig glaubten die Forscher, dass das Sonnenlicht eine wichtige Rolle bei der „Krebsimmunität“ spiele. Mit der Zeit wurde der Zusammenhang zwischen der Vitamin D-Produktion in der Haut und der Sonneneinstrahlung immer offensichtlicher – mittlerweile hat die Wissenschaft klar gezeigt, dass dieser wichtige Nährstoff die Integrität der DNS sicherstellen kann und zudem krebsauslösende Mutationen verhindert.

Forschungsstudien des letzten Jahrzehnts lieferten konklusive Hinweise darauf, dass Vitamin D-Blutwerte im Bereich von 50 bis 80 ng/ml mit einem signifikant geringeren Risiko auf jedwede Krebserkrankung in Verbindung zu bringen sind. Die Fachzeitung The American Journal of Clinical Nutrition veröffentlichte die Ergebnisse einer Untersuchung, welche zeigten, dass Vitamin D (1100 IU am Tag) in Verbindung mit Kalzium (1400 bis 1500 mg am Tag) „erheblich das Erkrankungsrisiko an allen Arten des Krebses bei Frauen nach der Menopause verringert“.

Wissenschaftler fanden heraus, dass die beiden Nährstoffe synergetisch miteinander darauf einwirken, dass das Krebsrisiko bei alternden gesunden Frauen sinkt. Die Autoren der Studie schlossen daraus, dass „diese Entdeckungen die Wichtigkeit unterstreichen, die ein optimaler Vitamin D-Spiegel besitzt, und zudem erneut verdeutlichen, wie wichtig eine hohe Blutserumkonzentration an 25 (OH)D ist.“ Die Untersuchung demonstrierte die Wichtigkeit der Beibehaltung gesunder Vorräte an verschiedenen Nährstoffen, um chronische Erkrankungen zu verhindern.

Das Vitamin D ist nur eines von einer kleinen Anzahl natürlicher Nährstoffe, die bekannt dafür sind, mehrere potentiell lebensgefährliche Krankheiten zu verhindern oder behandeln zu können. Bis zum Alter von 40 Jahren stellt die direkte Sonneneinstrahlung die beste Quelle für Vitamin D dar, aber die Konversion des Nährstoffes nimmt mit zunehmendem Alter ab, weshalb später eine Nahrungsergänzung notwendig wird, um die Blutsättigung zu maximieren und das Krebsrisiko zu senken.

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