Monatsarchiv für September, 2011

Halten Sie Ihren Darm sauber!

Es ist eine Schande, dass Ärzte seit Jahrzehnten behaupten, die Anzahl der täglichen Stuhlgänge beim Menschen hänge nicht mit dem Gesundheitszustand des Individuums zusammen. Und mit dieser Aussage scheinen sie die meisten von uns tatsächlich überzeugt zu haben. Die meisten Menschen glauben, dass sie nicht an Verstopfung leiden würden, wenn sie nur einmal am Tag die Toilette aufsuchen müssen. Aber essen wir nicht in der Regel drei Mahlzeiten am Tag? Was geschieht dann aber mit den beiden anderen Mahlzeiten, wenn diese nicht durch den Darm ausgeschieden werden? Die Überreste der Nahrung, die der Körper nicht in Form von Nährstoffen aufnimmt, bleiben im Körper an den seltsamsten Orten zurück – an den Darminnenwänden, im Gewebe und den Organen, sowie in den Arterien. Praktisch jeder Bereich des Organismus kann als „Müllhalde“ für nicht ausgeschiedene Abfallstoffe dienen. In der Antike waren natürliche Methoden zur Darmreinigung bekannt. Basti zum Beispiel ist eine Methode des Yoga, um auf natürlichem Weg den Darmbereich zu reinigen. Hierbei wird durch den Einsatz von bestimmten Muskeln Magen-Darm-Trakt Wasser in den Darm gesogen und – nachdem Abfallprodukte und Nahrungsreste ausgespült wurden – wieder ausgestoßen. Mit allen Überresten, die sich zuvor im Darmbereich abgesetzt hatten.

Dr. John Harvey Kellogg vom Battle Creek Sanitarium, war der Meinung, dass 90% aller modernen Krankheiten das Ergebnis einer schlechten und unzureichenden Darmfunktion seien. Der britische Arzt Sir Arbuthnut Lane stimmte ihm darin zu, nachdem er mehrere hundert Darmresektionen durchgeführt hatte, bei denen abgestorbene Teile des Organs entfernt wurden. Er bemerkte, dass während der Genesungszeit in Folge der Operation andere Krankheiten seiner Patienten – die scheinbar nichts mit dem Darm zu tun hatten – einfach abheilten.

Sir Lane folgerte daraus, dass ein großer Teil der Krankheiten aus der Unfähigkeit des Körpers herrührten, seine Körperfunktionen zur Ausscheidung von Abfall- und Abbauprodukten vernünftig auszuführen. Der Brite berechnete, dass ein gesunder Darm alle sechs Stunden entleert werden müsste, es aber vielmehr Normalität geworden sei, dass der Stuhlgang einmal in 24 Stunden stattfinden würde.

Es existieren aber auch aktuelle wissenschaftliche Untersuchungen, die den Zusammenhang der Darmfunktion mit dem allgemeinen Gesundheitszustand des Individuums beleuchten. Britische und südafrikanische Wissenschaftler haben an diesem Forschungsbereich reges Interesse gezeigt und ausführliche Experimente auf diesem Feld durchgeführt. Dabei wurden bei freiwilligen Testteilnehmern die Frequenz des Stuhlgangs gemessen sowie deren Fäkalienmasse gewogen. So konnte bewiesen werden, dass zu selten stattfindende Darmentleerungen sowie eine zu geringe Masse des Stuhls mit einer Vielzahl von Störungen zusammenhängen, zu denen auch Herz- und Gallenblasenerkrankungen, Divertikulitis, Krampfadern, Hiatushernie und Dickdarmkrebs zählen.

Zudem liegt eine Studie vor, die an 1000 Frauen durchgeführt wurde, welche in ihrer Krankengeschichte auch Verstopfungen aufwiesen. In dieser Untersuchung wurde den Teilnehmerinnen Flüssigkeit aus der Brust entnommen. Diese Flüssigkeit enthielt abnormale Zellen, die sich auch bei Frauen mit Brustkrebs feststellen lassen. Die Abnormalitäten in der Zellstruktur traten demnach fünfmal häufiger bei Frauen auf, die weniger als dreimal in der Woche Stuhlgang hatten, als bei Frauen, die mehrmals täglich die Toilette aufsuchten.

Der Mensch ist das einzige Tier, das einen derartig unzureichenden Stuhlgang hat. Neugeborene in der Stillzeit, indigene Völker, Vögel und andere Tiere entleeren ihren Darm schon kurz nach jeder Mahlzeit.

Bei einem gut funktionierenden Verdauungs- und Ausscheidungsapparat entstehen für jede vom Körper aufgenommene Substanz – mit Ausnahme von destilliertem Wasser – ein oder mehrere Abfallprodukte. Wir müssen daher herausfinden, wo all die anderen „vergessenen“ Mahlzeiten abbleiben, wenn es nicht zu einem regelmäßigen Stuhlgang kommt.

Die Darmreinigung kann von zwei unterschiedlichen Seiten erfolgen – entweder ausgehend vom Mund oder aber vom Rektum.

Um mit der Darmreinigung zu beginnen, besteht der einfachste Weg darin, zunächst mehr Ballaststoffe aufzunehmen. Diese finden sich vor allem in frischem und rohem Gemüse;. der Kochvorgang würde die Ballaststoffe aufweichen und sie ineffektiv machen. Ballaststoffe in unseren Nahrungsmitteln sind unverdaulich. Wenn sie jedoch in den Magen-Darm-Trakt gelangen, sorgen sie dort für eine Vermehrung von nützlichen Darmbakterien, was sowohl der Verdauung als auch der Ausscheidung dienlich ist. Die entgiftenden Eigenschaften von Ballaststoffen konnten durch eine Untersuchung nachgewiesen werden, bei der Laborratten Gift zu fressen bekamen und anschließend eine an Ballaststoffen reiche Nahrung erhielten. Diese Ratten überlebten den Versuch ohne bleibende Schäden, während jedoch andere Versuchstiere, die dasselbe Gift bekamen, jedoch keine ballaststoffreiche Nahrung, erkrankten und schließlich starben.

Die Reinigung des Darmes mit Hilfe von direkt in das Organ injiziertem Wasser kommt der oben beschriebenen Basti-Methode am nächsten. Das durch den Verdauungstrakt schießende Wasser spült dabei alte und verkrustete Fäkalmasse aus. Zu den Reinigungsverfahren mit Wasser zählen einerseits Darmspülungen und andererseits Einläufe.

Die Darmspülung ist eine Methode zur intensiven Säuberung des gesamten Darmtraktes. Aber viele Menschen haben ein großes Problem damit, außerhalb der Toilette mit ihren Fäkalien in Berührung zu kommen. Darmspülungen sind steril, schmerzlos und extrem effektiv bei der Reinigung. Aus diesen Gründen sind sie in den letzten Jahren eine sehr beliebte Methode der Darmreinigung geworden. Einläufe (engl. enema) sind sehr wirksam bei der Säuberung der unteren Darmbereiche, aber haben den Nachteil, nicht das gesamte Organ zu reinigen. Fügt man dem Wasser vor dem Einlauf jedoch bestimmte Inhaltstoffe hinzu, kann man die entgiftende Kraft des Einlaufes enorm steigern. Kaffeeeinläufe stimulieren zum Beispiel die Leber; Einläufe mit Leinsamentee lindern Entzündungen im Darm; Bentoniteinläufe steigern die Absorption von Giften durch die Darmwände.

Eine andere Form des Einlaufes, das so genannte Colema-Verfahren, welches vor mehr als 40 Jahren von V.E. Irons entwickelt wurde, kombiniert die lindernde Wirkung von Einläufen mit der Sorgfalt von Darmspülungen – und kann bequem zu Hause durchgeführt werden. Hierbei wird am ehesten die Basti-Methode nachgeahmt, da Colemas sehr sanft sind und den natürlichen An- und Entspannungsrhythmen des Körpers am besten entsprechen. Dabei tritt das Wasser in den Darmtrakt ein und verlässt den Körper erst wieder auf Grund der eigenen spontanen Kontraktionen des Darmes. Daher kann man sagen, dass Colemas wie eine aerobische Übung verlaufen – denn das Wasser „trainiert“ sozusagen den Darm. Durch die Stimulierung der Muskeln im Darm sendet das Organ Signale an den restlichen Körper, die die Freisetzung gespeicherter Giftstoffe in Gang setzt, welche daraufhin durch den Verdauungstrakt ausgespült werden. Verwesende und faulende Stoffe, die sich an den Darmwänden abgelagert haben, können durch die Colema ebenfalls beseitigt werden. Das Verfahren hat den Vorzug, auch zu Hause durchgeführt werden zu können. So sind Colemas nicht nur äußerst effektiv, sondern auch bequem und Kosten sparend.

Denken Sie daran, dass eine komplette Darmreinigung erst nach einiger Zeit vollständig erfolgreich sein kann. Sie haben Ihr ganzes Leben damit zugebracht, durch schlechte Ernährungsgewohnheiten Ihren Darm zu verstopfen und zu verunreinigen, weshalb es oft einige Jahre dauern kann, ihn vollständig von all dem angesammelten Unrat zu befreien. Seien Sie mit Ihrem Körper daher geduldig.

bisher 5 Kommentare 19. September 2011

Astaxanthin ist ein hervorragendes natürliches Mittel zur Bekämpfung von Entzündungen

Astaxanthin, eine Substanz, die als die potenteste aller bekannten Antioxidantien gilt, hat eine wissenschaftlich und natürlich bewiesene entzündungshemmende Eigenschaft. Die Tatsache, dass Astaxanthin ein natürliches Mittel ist und keinerlei Nebenwirkungen auslöst, macht den Stoff für viele Menschen als ein die Gesundheit förderndes Nahrungsergänzungsmittel attraktiv. Die Skandale und zahlreichen Todesfälle um und auf Grund pharmazeutisch hergestellter Entzündungshemmer machen Astaxanthin umso begehrter.

Astaxanthin ist ein roter Farbstoff, der in unterschiedlichen Algenarten, in Phytoplankton und in einigen Pflanzen zu finden ist. Da die genannten Organismen die Basis, die Grundlage, vieler Nahrungsketten darstellen, ist der Farbstoff auch in einigen Tieren aufzufinden. So ist es eben Astaxanthin, welches dem Lachs und der Forelle die rote Farbe verleiht; man kann sogar als Faustregel sagen, dass je roter der Fisch ist, desto gesünder er auch ist.

Wenn bestimmte Algenarten unter Stress stehen – in der Regel verursacht durch einen Mangel an Nährstoffen oder übermäßiger Sonneneinstrahlung – lagern die Zellen der Algen zum eigenen Schutz hohe Konzentrationen des Astaxanthins an. Auf Grund der schützenden Eigenschaften des Farbstoffs können sich die Algenzellen für bis zu 40 Jahre „schlafen legen“ ohne Wasser oder Nahrung aufzunehmen, und dann – sobald wieder normale Bedingungen herrschen – in den Normal- oder Urzustand zurückkehren.

Entzündungen

Entzündungen sind eine Art erste “Verteidigungslinie” und dienen der Heilung, bevor sich das Immunsystem des Problems annimmt. Wenn unser Körper dieses nicht durch die Entzündung in den Griff bekommen kann, übernimmt also das Immunsystem das Kommando. Entzündungen können innerhalb von Sekunden als Antwort von Verletzungen oder Angriffen auf unseren Organismus entstehen. Sie sind nicht-spezifisch: Das bedeutet, dass unabhängig davon, was genau das Problem darstellt, unser Körper zunächst immer auf dieselbe Weise reagiert.

En detail sind entzündliche Vorgänge extreme komplexe und hoch entwickelte Mechanismen. Generell rufen Entzündungen Rötungen, Schwellungen, Hitze und Schmerzen hervor. Diese Auswirkungen tauchen auf Grund der Effekte eines großen Spektrums unterschiedlicher Botenstoffe auf, die nach einer Verletzung oder einem erkannten Angriff auf den Organismus freigesetzt werden. Zu den bekannten Stoffen gehören die Prostaglandine, Tumornekrosefaktoren, Interleukine und Stickstoffmonoxid. All diese unterschiedlichen Substanzen spielen ihre Rolle in einem komplexen, koordinierten und ausbalancierten Verteidigungssystem des Körpers.

Ein Typ dieser Botenstoffe, die Prostaglandine, ist ein chemischer Stoff, der beispielsweise die Kontraktion und Relaxation der Muskeln regulieren kann, um so den Blutstrom zu verstärken oder zu verringern. Prostaglandine bestehen in der Regel aus Arachidonsäure und zwei Enzymen namens COX-1 und COX-2. Die am meisten verkauften pharmazeutischen Entzündungshemmer sind extrem wirksame COX-2-Hemmer, was bedeutet, dass sie die Produktion der Prostaglandine begrenzen und daher Schwellungen und Schmerzen lindern können. Ein Teilgrund dafür, dass diese synthetisch hergestellten Medikamente unerwünschte und manchmal gefährliche Nebenwirkungen auslösen können, ist darin zu sehen, dass es für den Körper sehr unnatürlich und nicht ausgewogen ist, mit der extremen Suppression eines einzigen Botenstoffes umzugehen (in diesem Fall einem einzigen der beiden COX-Enzyme), ohne die Balance der anderen Stoffe zu gefährden. Natürlich auftretende Entzündungshemmer in Lebensmitteln lindern Entzündungen, indem sie auf sanfte Weise mehrere entzündungsauslösende Stoffe hemmen, darunter auch die Prostaglandine, und so den gesamten Prozess beruhigen.

Auch wenn Astaxanthin nicht annähernd so wirksam ist, wie die meisten pharmazeutischen Medikamente, so gilt es dennoch als eines der wirksamsten natürlich auftretenden entzündungshemmenden Stoffe. Mehrere tierische und humane Doppelblindstudien, die placebokontrolliert durchgeführt worden, haben ergeben, dass Astaxanthin auf natürliche Weise viele der bekannten Entzündungsstoffe hemmen kann, und so Entzündungen und Schmerzen ohne negative Nebenwirkungen lindern kann.

Der rote Farbstoff hat aber viele andere zusätzlich auftretende positive Eigenschaften. So ist er das wirksamste unter den bekannten Antioxidantien, welches extrem nützlich für die Augen, das zentrale Nervensystem, das Gehirn, die Haut und das Immunsystem ist. Zudem soll Astaxanthin die sportliche Leistungsfähigkeit sowie die Regenerationsfähigkeit des Körpers erhöhen können.
Hier finden weitere Infos über Astaxanthin

bisher 1 Kommentar 05. September 2011


Kalender

September 2011
M D M D F S S
« Jul   Nov »
 1234
567891011
12131415161718
19202122232425
2627282930  

Monatsarchiv

Themenarchiv


Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de