Diabetes
Diabetes, die sogenannte Zuckerkrankheit, äußert sich darin, dass in Blut und Urin ein viel zu hoher Zuckergehalt vorkommt. Er wird hervorgerufen durch die Tatsache, dass die Bauchspeicheldrüse das Hormon Insulin, das die Zellen dazu veranlasst, den Zucker zu seiner Speicherform Stärke aufzubauen, nicht mehr in ausreichender Menge oder schnell genug produzieren kann.
Warum fördert Zucker Diabetes?
Eigentlich ist die Sache doch alleine schon durch den Namen plausibel erklärt: Jahrzehntelanger Konsum von Industriezucker und Weißmehlprodukten (beide unschuldig weiß aber tödlich raffiniert…) ruinieren das Organ, das den Zuckerstoffwechsel regelt und dann wird man eben Zucker-Krank, man bekommt Diabetes. Doch warum ist Süßes eigentlich so schlimm, es gibt doch auch viele Früchte, die natürlicherweise viel Zucker enthalten?
Diabetes: auf Süßes verzichten
In der Natur kommt Zucker nicht in so konzentrierter und reiner Form vor, wie wir ihn gewöhnlich essen. Er gelangt sofort ins Blut, viel schneller als der Zucker aus Früchten. Deshalb muss die Bauchspeicheldrüse jedes Mal schockartig Höchstleistungen vollbringen, um den vielen Zucker schnell wieder aus dem Blut entfernen zu lassen. Dabei schießt sie oftmals über das Ziel hinaus und setzt zu viel Insulin frei. Daher ist eine halbe Stunde nach dem Zuckerschock plötzlich der Zuckerspiegel des Blutes sogar zu niedrig. Das ist der Grund dafür, dass wir uns nach dem Nachtisch, Eis oder Kuchen oft so schlapp fühlen. Dann sollten wir aber nicht den Fehler machen, gleich wieder Süßes zu verschlingen, denn sonst beginnt das Spiel von neuem.
Diabetes: Reserven fehlen
Darüber hinaus verliert unser Organismus auch die Fähigkeit, den Blutzuckerspiegel autonom (selbständig, selbsttätig) zu regeln. Normalerweise legt der Körper einen großen Vorrat an Stärke an, damit er genügend Reserven hat. Wenn wir einmal nicht gleich etwas zu essen bekommen und trotzdem viel leisten müssen, kann der Körper diese Stärke zu Zucker zurückverwandeln. Erst wenn über Tage hinweg keine Nahrung aufgenommen wird, geht der Körper an seine Fettreserven.
Diabetes: Stilles Wasser ist sehr hilfreich
Wenn wir nun viele Jahre lang unserem Körper beim kleinsten Appetit gleich überreichlich schnellverdauliche Nahrung geben, verlernt er selbst sinnvoll zu haushalten. Wenn es dann tatsächlich einmal nichts zu essen gibt, sind wir völlig erledigt und entnervt. Falls Sie den Mut haben, machen Sie doch einmal ein Experiment:
Verzichten Sie für ein bis zwei Monate auf alles Süße und auf Weißmehlprodukte. Danach fasten Sie ein paar Tage. Sie werden feststellen, dass Sie keinen Hunger haben, aber dennoch sehr leistungsfähig bleiben.
Für alle, die schon Diabetes haben, gilt: reichlich gutes Wasser trinken! Ist das Organ nur geschwächt, aber noch prinzipiell in der Lage Insulin zu erzeugen, dann ist das Problem dank des Wassers bald wieder erledigt. Ist die Bauchspeicheldrüse schon seit Jahren so geschädigt, dass nichts mehr funktioniert, kann man nur noch hoffen, dass sie sich nach einiger Zeit erholt.
Wie der Köper seine Energie gewinnt
An dieser Stelle soll mit einigen Irrtümern aufgeräumt werden, wie unser Körper überhaupt seine Energie gewinnt. Die Schulwissenschaft behauptet, dass alle Energie zum Bewegen, für Blutkreislauf, Atmung, Verdauung, Wachstum, Gehirnaktivität, unsere Körperwärme etc. durch die Verbrennung von Nahrung gewonnen wird. Man bestimmt den Energiegehalt von Nahrungsmitteln, wie es in der Chemie üblich ist. Die Kalorien, die etwa Zucker oder Fett enthalten ermittelt man, indem man sie komplett verbrennt und die entstehende Wärme misst.
Diabetes: Wissenschaft untersucht Teilaspekte
Weil in unserem Körper analoge Vorgänge ablaufen, geht man davon aus, dass es sich bei den Stoffwechselreaktionen um dieselben Prozesse handelt, wie sie im Reagenzglas des Chemikers passieren. Natürlich mag es stimmen, dass auch in unserem Körper aus dem Zucker oder Fett im Endeffekt Kohlendioxid und Wasser entsteht. Doch was neben der Umwandlung der Stoffe noch geschehen ist, vermag die reduktionistische Wissenschaft, die alles nur auf das Messbare beschränkt, nicht zu erfassen.
Diabetes: Die Morphologie
Die Morphologie, die Lehre von der Gestalt der Körper und deren Veränderung, ist seit Jahrzehnten das Stiefkind der Naturwissenschaft. Und das, obwohl man gerade in der Biochemie alle paar Augenblicke geradezu mit der Nase darauf stößt, dass die räumliche Struktur der Stoffe und ihre geometrischen Verhältnisse der entscheidende Faktor zu ihrem Verständnis sind. Hier müsste man über die rein mengenmäßige Erfassung der Stoffe, also wie viel von welchem Stoffen vorhanden ist, hinausgehen und die beteiligten Qualitäten, die räumlichen Strukturen und ihre Veränderungen im Verlauf der Reaktionen mit in Betracht ziehen. Doch diesen Schritt hat die Schulwissenschaft noch vor sich.
Diabetes: Messergebnisse nur ein Teil des Ganzen
Da man diesen wichtigen Aspekt der Realität nicht wahrnimmt, stimmen natürlich die Messergebnisse an allen Ecken und Enden nicht mit der Wirklichkeit überein. So haben Forscher unlängst berechnet, dass die paar tausend Kalorien Energie, die wir täglich mit der Nahrung aufnehmen, bei weitem nicht ausreichen würden, all die vielen energieverbrauchenden Vorgänge, die den ganzen Tag in unserem Körper ablaufen, aufrechtzuerhalten.
Alleine die Pumpleistung unseres Herzens müsste so groß sein, wie die Leistung eines großen LKW Dieselmotors! Offensichtlich kann da etwas nicht stimmen.
Entweder erzeugt unser Körper den größten Teil seiner Energie aus dem Nichts oder aber die ganze Wissenschaft, Physik und Chemie, Biologie und Medizin sind von vorne bis hinten falsch!
Wasser im Körper erzeugt Energie
Nach all dem was wir bisher überblicken können wird das, was wir essen, hauptsächlich dazu verwendet, unsere Körpersubstanz aufzubauen und wird nur dann “verbrannt”, wenn wir schnell viel Energie verbrauchen, wie beispielsweise beim Sport. Das meiste unserer Energie – vom Bewegen eines Arms bis zum Strömen des Blutes – wird auf “geheimnisvolle” Art und Weise vom Wasser erzeugt. Eines dieser Phänomene, mit dem so Energie erzeugt wird, ist die osmotische Spannung.
Diabetes: Genügend Austausch des Zellwassers?
Unser Körper erzeugt durch die Schaffung von Membranen, die für verschiedene geladene Teilchen -so genannte Ionen – unterschiedlich durchlässig sind, örtliche Unterschiede in der Häufigkeit der Stoffe. Man spricht von einem Konzentrationsgefälle. Da die Ionen unterschiedlich elektrisch geladen sind, wird hierdurch eine Spannung aufgebaut – wie bei einer Batterie. Damit die Batterie nicht leer wird, transportiert das Wasser ständig wieder neue Ionen durch die Zell-Membran hindurch. Man spricht daher von hydroelektrischer Energie.
So eine Zellbatterie stellen z.B. die Nervenfasern dar. Zwischen dem Inneren einer Nervenzelle und dem Äußeren besteht wegen der unterschiedlichen Ionenkonzentration eine Spannung, die etwa ein
Zwanzigstel einer normalen Batterie ausmacht.
Das Gehirn bezieht seine Energie hauptsächlich hieraus. Es ist mit Millionen von Nervenfasern verbunden, die ihm alle miteinander wie winzige Stromkabel Energie liefern. Natürlich kann das Gehirn aber auch durch das Abbauen von Zucker Energie gewinnen. Dies wird jedoch eigentlich nur in zweiter Linie getan, zumindest, solange die Nervenfasern genug hydroelektrischen “Strom” liefern.
Diabetes: Probleme mit dem Austausch des Zellwassers
Verschlechtert sich jedoch die Qualität des Körperwassers, kann es nicht mehr genügend Ionen zum Aufbau der Spannung durch die Membranen der Nervenzellen transportieren. Dann fällt die Spannung der Zellbatterie bald ab und dem Gehirn geht der Strom aus. Dann muss es seinen Energiebedarf durch Zucker decken. Dies führt schnell dazu, dass wir Heißhunger, vor allem auf Süßes und Kohlenhydrate bekommen, denn der Zuckervorrat darf nicht ausgehen. Wird aber nur ungesundes Zeug gegessen und getrunken, kommt nur Zucker nach, aber die eigentliche Stromversorgung des Gehirns durch den Wasserstrom unterbleibt dennoch. Das Gehirn ist immer noch unterversorgt und signalisiert Hunger, obwohl wir schon gegessen haben.
Dies ist der Grund, warum die meisten Menschen viel zu viel essen. Alleine schon deshalb isst man automatisch weniger, wenn man ausreichend gutes Wasser trinkt.
Bei Übergewicht viel zu trinken hilft also nicht nur, weil es den Magen füllt. Auf die Qualität der Getränke sollte man allerdings achten. Problematisch sind nicht nur die gezuckerten Getränke. Auch Süßstoff ist nicht viel besser. Nicht nur, dass Süßstoffe Chemie sind, die im Körper nichts zu suchen hat, zeigt die Erfahrung, dass der Körper sich nicht überlisten lässt.
Diabetes: Stoffwechsel gerät ins Ungleichgewicht
Wer auf den süßen Geschmack nicht verzichten kann, aber hofft, wenigstens Kalorien zu sparen, betrügt sich nur selbst. Der Körper weiß ganz genau, was er will. Wenn er nur den Geschmack von Kohlenhydraten bekommt, aber nichts davon im Magen landet, wird der Heißhunger auf Süßes immer schlimmer. Irgendwann bringt man so den ganzen Kohlenhydratstoffwechsel aus dem Gleichgewicht.
Jetzt erst können wir verstehen, dass nicht nur verschmutztes Wasser Sand in das Getriebe unseres Körpers bringt, sondern dass selbst chemisch reines Wasser heute nicht mehr in der Lage ist seine Aufgaben im Stoffwechsel (Lösung, Transport, Reaktionsvermittlung, etc.) zu bewerkstelligen. Verklumptes, totes Wasser stört uns und kostet uns Energie, anstatt unsere Lebendigkeit zu fördern.
bisher 8 Kommentare 03. November 2011








