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Diabetes, die sogenannte Zuckerkrankheit, äußert sich darin, dass in Blut und Urin ein viel zu hoher Zuckergehalt vorkommt. Er wird hervorgerufen durch die Tatsache, dass die Bauchspeicheldrüse das Hormon Insulin, das die Zellen dazu veranlasst, den Zucker zu seiner Speicherform Stärke aufzubauen, nicht mehr in ausreichender Menge oder schnell genug produzieren kann.
Warum fördert Zucker Diabetes?
Eigentlich ist die Sache doch alleine schon durch den Namen plausibel erklärt: Jahrzehntelanger Konsum von Industriezucker und Weißmehlprodukten (beide unschuldig weiß aber tödlich raffiniert…) ruinieren das Organ, das den Zuckerstoffwechsel regelt und dann wird man eben Zucker-Krank, man bekommt Diabetes. Doch warum ist Süßes eigentlich so schlimm, es gibt doch auch viele Früchte, die natürlicherweise viel Zucker enthalten?
Diabetes: auf Süßes verzichten
In der Natur kommt Zucker nicht in so konzentrierter und reiner Form vor, wie wir ihn gewöhnlich essen. Er gelangt sofort ins Blut, viel schneller als der Zucker aus Früchten. Deshalb muss die Bauchspeicheldrüse jedes Mal schockartig Höchstleistungen vollbringen, um den vielen Zucker schnell wieder aus dem Blut entfernen zu lassen. Dabei schießt sie oftmals über das Ziel hinaus und setzt zu viel Insulin frei. Daher ist eine halbe Stunde nach dem Zuckerschock plötzlich der Zuckerspiegel des Blutes sogar zu niedrig. Das ist der Grund dafür, dass wir uns nach dem Nachtisch, Eis oder Kuchen oft so schlapp fühlen. Dann sollten wir aber nicht den Fehler machen, gleich wieder Süßes zu verschlingen, denn sonst beginnt das Spiel von neuem.
Diabetes: Reserven fehlen
Darüber hinaus verliert unser Organismus auch die Fähigkeit, den Blutzuckerspiegel autonom (selbständig, selbsttätig) zu regeln. Normalerweise legt der Körper einen großen Vorrat an Stärke an, damit er genügend Reserven hat. Wenn wir einmal nicht gleich etwas zu essen bekommen und trotzdem viel leisten müssen, kann der Körper diese Stärke zu Zucker zurückverwandeln. Erst wenn über Tage hinweg keine Nahrung aufgenommen wird, geht der Körper an seine Fettreserven.
Diabetes: Stilles Wasser ist sehr hilfreich
Wenn wir nun viele Jahre lang unserem Körper beim kleinsten Appetit gleich überreichlich schnellverdauliche Nahrung geben, verlernt er selbst sinnvoll zu haushalten. Wenn es dann tatsächlich einmal nichts zu essen gibt, sind wir völlig erledigt und entnervt. Falls Sie den Mut haben, machen Sie doch einmal ein Experiment:
Verzichten Sie für ein bis zwei Monate auf alles Süße und auf Weißmehlprodukte. Danach fasten Sie ein paar Tage. Sie werden feststellen, dass Sie keinen Hunger haben, aber dennoch sehr leistungsfähig bleiben.
Für alle, die schon Diabetes haben, gilt: reichlich gutes Wasser trinken! Ist das Organ nur geschwächt, aber noch prinzipiell in der Lage Insulin zu erzeugen, dann ist das Problem dank des Wassers bald wieder erledigt. Ist die Bauchspeicheldrüse schon seit Jahren so geschädigt, dass nichts mehr funktioniert, kann man nur noch hoffen, dass sie sich nach einiger Zeit erholt.
Wie der Köper seine Energie gewinnt
An dieser Stelle soll mit einigen Irrtümern aufgeräumt werden, wie unser Körper überhaupt seine Energie gewinnt. Die Schulwissenschaft behauptet, dass alle Energie zum Bewegen, für Blutkreislauf, Atmung, Verdauung, Wachstum, Gehirnaktivität, unsere Körperwärme etc. durch die Verbrennung von Nahrung gewonnen wird. Man bestimmt den Energiegehalt von Nahrungsmitteln, wie es in der Chemie üblich ist. Die Kalorien, die etwa Zucker oder Fett enthalten ermittelt man, indem man sie komplett verbrennt und die entstehende Wärme misst.
Diabetes: Wissenschaft untersucht Teilaspekte
Weil in unserem Körper analoge Vorgänge ablaufen, geht man davon aus, dass es sich bei den Stoffwechselreaktionen um dieselben Prozesse handelt, wie sie im Reagenzglas des Chemikers passieren. Natürlich mag es stimmen, dass auch in unserem Körper aus dem Zucker oder Fett im Endeffekt Kohlendioxid und Wasser entsteht. Doch was neben der Umwandlung der Stoffe noch geschehen ist, vermag die reduktionistische Wissenschaft, die alles nur auf das Messbare beschränkt, nicht zu erfassen.
Diabetes: Die Morphologie
Die Morphologie, die Lehre von der Gestalt der Körper und deren Veränderung, ist seit Jahrzehnten das Stiefkind der Naturwissenschaft. Und das, obwohl man gerade in der Biochemie alle paar Augenblicke geradezu mit der Nase darauf stößt, dass die räumliche Struktur der Stoffe und ihre geometrischen Verhältnisse der entscheidende Faktor zu ihrem Verständnis sind. Hier müsste man über die rein mengenmäßige Erfassung der Stoffe, also wie viel von welchem Stoffen vorhanden ist, hinausgehen und die beteiligten Qualitäten, die räumlichen Strukturen und ihre Veränderungen im Verlauf der Reaktionen mit in Betracht ziehen. Doch diesen Schritt hat die Schulwissenschaft noch vor sich.
Diabetes: Messergebnisse nur ein Teil des Ganzen
Da man diesen wichtigen Aspekt der Realität nicht wahrnimmt, stimmen natürlich die Messergebnisse an allen Ecken und Enden nicht mit der Wirklichkeit überein. So haben Forscher unlängst berechnet, dass die paar tausend Kalorien Energie, die wir täglich mit der Nahrung aufnehmen, bei weitem nicht ausreichen würden, all die vielen energieverbrauchenden Vorgänge, die den ganzen Tag in unserem Körper ablaufen, aufrechtzuerhalten.
Alleine die Pumpleistung unseres Herzens müsste so groß sein, wie die Leistung eines großen LKW Dieselmotors! Offensichtlich kann da etwas nicht stimmen.
Entweder erzeugt unser Körper den größten Teil seiner Energie aus dem Nichts oder aber die ganze Wissenschaft, Physik und Chemie, Biologie und Medizin sind von vorne bis hinten falsch!
Wasser im Körper erzeugt Energie
Nach all dem was wir bisher überblicken können wird das, was wir essen, hauptsächlich dazu verwendet, unsere Körpersubstanz aufzubauen und wird nur dann “verbrannt”, wenn wir schnell viel Energie verbrauchen, wie beispielsweise beim Sport. Das meiste unserer Energie – vom Bewegen eines Arms bis zum Strömen des Blutes – wird auf “geheimnisvolle” Art und Weise vom Wasser erzeugt. Eines dieser Phänomene, mit dem so Energie erzeugt wird, ist die osmotische Spannung.
Diabetes: Genügend Austausch des Zellwassers?
Unser Körper erzeugt durch die Schaffung von Membranen, die für verschiedene geladene Teilchen -so genannte Ionen – unterschiedlich durchlässig sind, örtliche Unterschiede in der Häufigkeit der Stoffe. Man spricht von einem Konzentrationsgefälle. Da die Ionen unterschiedlich elektrisch geladen sind, wird hierdurch eine Spannung aufgebaut – wie bei einer Batterie. Damit die Batterie nicht leer wird, transportiert das Wasser ständig wieder neue Ionen durch die Zell-Membran hindurch. Man spricht daher von hydroelektrischer Energie.
So eine Zellbatterie stellen z.B. die Nervenfasern dar. Zwischen dem Inneren einer Nervenzelle und dem Äußeren besteht wegen der unterschiedlichen Ionenkonzentration eine Spannung, die etwa ein
Zwanzigstel einer normalen Batterie ausmacht.
Das Gehirn bezieht seine Energie hauptsächlich hieraus. Es ist mit Millionen von Nervenfasern verbunden, die ihm alle miteinander wie winzige Stromkabel Energie liefern. Natürlich kann das Gehirn aber auch durch das Abbauen von Zucker Energie gewinnen. Dies wird jedoch eigentlich nur in zweiter Linie getan, zumindest, solange die Nervenfasern genug hydroelektrischen “Strom” liefern.
Diabetes: Probleme mit dem Austausch des Zellwassers
Verschlechtert sich jedoch die Qualität des Körperwassers, kann es nicht mehr genügend Ionen zum Aufbau der Spannung durch die Membranen der Nervenzellen transportieren. Dann fällt die Spannung der Zellbatterie bald ab und dem Gehirn geht der Strom aus. Dann muss es seinen Energiebedarf durch Zucker decken. Dies führt schnell dazu, dass wir Heißhunger, vor allem auf Süßes und Kohlenhydrate bekommen, denn der Zuckervorrat darf nicht ausgehen. Wird aber nur ungesundes Zeug gegessen und getrunken, kommt nur Zucker nach, aber die eigentliche Stromversorgung des Gehirns durch den Wasserstrom unterbleibt dennoch. Das Gehirn ist immer noch unterversorgt und signalisiert Hunger, obwohl wir schon gegessen haben.
Dies ist der Grund, warum die meisten Menschen viel zu viel essen. Alleine schon deshalb isst man automatisch weniger, wenn man ausreichend gutes Wasser trinkt.
Bei Übergewicht viel zu trinken hilft also nicht nur, weil es den Magen füllt. Auf die Qualität der Getränke sollte man allerdings achten. Problematisch sind nicht nur die gezuckerten Getränke. Auch Süßstoff ist nicht viel besser. Nicht nur, dass Süßstoffe Chemie sind, die im Körper nichts zu suchen hat, zeigt die Erfahrung, dass der Körper sich nicht überlisten lässt.
Diabetes: Stoffwechsel gerät ins Ungleichgewicht
Wer auf den süßen Geschmack nicht verzichten kann, aber hofft, wenigstens Kalorien zu sparen, betrügt sich nur selbst. Der Körper weiß ganz genau, was er will. Wenn er nur den Geschmack von Kohlenhydraten bekommt, aber nichts davon im Magen landet, wird der Heißhunger auf Süßes immer schlimmer. Irgendwann bringt man so den ganzen Kohlenhydratstoffwechsel aus dem Gleichgewicht.
Jetzt erst können wir verstehen, dass nicht nur verschmutztes Wasser Sand in das Getriebe unseres Körpers bringt, sondern dass selbst chemisch reines Wasser heute nicht mehr in der Lage ist seine Aufgaben im Stoffwechsel (Lösung, Transport, Reaktionsvermittlung, etc.) zu bewerkstelligen. Verklumptes, totes Wasser stört uns und kostet uns Energie, anstatt unsere Lebendigkeit zu fördern.
03. November 2011
Es ist eine Schande, dass Ärzte seit Jahrzehnten behaupten, die Anzahl der täglichen Stuhlgänge beim Menschen hänge nicht mit dem Gesundheitszustand des Individuums zusammen. Und mit dieser Aussage scheinen sie die meisten von uns tatsächlich überzeugt zu haben. Die meisten Menschen glauben, dass sie nicht an Verstopfung leiden würden, wenn sie nur einmal am Tag die Toilette aufsuchen müssen. Aber essen wir nicht in der Regel drei Mahlzeiten am Tag? Was geschieht dann aber mit den beiden anderen Mahlzeiten, wenn diese nicht durch den Darm ausgeschieden werden? Die Überreste der Nahrung, die der Körper nicht in Form von Nährstoffen aufnimmt, bleiben im Körper an den seltsamsten Orten zurück – an den Darminnenwänden, im Gewebe und den Organen, sowie in den Arterien. Praktisch jeder Bereich des Organismus kann als „Müllhalde“ für nicht ausgeschiedene Abfallstoffe dienen. In der Antike waren natürliche Methoden zur Darmreinigung bekannt. Basti zum Beispiel ist eine Methode des Yoga, um auf natürlichem Weg den Darmbereich zu reinigen. Hierbei wird durch den Einsatz von bestimmten Muskeln Magen-Darm-Trakt Wasser in den Darm gesogen und – nachdem Abfallprodukte und Nahrungsreste ausgespült wurden – wieder ausgestoßen. Mit allen Überresten, die sich zuvor im Darmbereich abgesetzt hatten.
Dr. John Harvey Kellogg vom Battle Creek Sanitarium, war der Meinung, dass 90% aller modernen Krankheiten das Ergebnis einer schlechten und unzureichenden Darmfunktion seien. Der britische Arzt Sir Arbuthnut Lane stimmte ihm darin zu, nachdem er mehrere hundert Darmresektionen durchgeführt hatte, bei denen abgestorbene Teile des Organs entfernt wurden. Er bemerkte, dass während der Genesungszeit in Folge der Operation andere Krankheiten seiner Patienten – die scheinbar nichts mit dem Darm zu tun hatten – einfach abheilten.
Sir Lane folgerte daraus, dass ein großer Teil der Krankheiten aus der Unfähigkeit des Körpers herrührten, seine Körperfunktionen zur Ausscheidung von Abfall- und Abbauprodukten vernünftig auszuführen. Der Brite berechnete, dass ein gesunder Darm alle sechs Stunden entleert werden müsste, es aber vielmehr Normalität geworden sei, dass der Stuhlgang einmal in 24 Stunden stattfinden würde.
Es existieren aber auch aktuelle wissenschaftliche Untersuchungen, die den Zusammenhang der Darmfunktion mit dem allgemeinen Gesundheitszustand des Individuums beleuchten. Britische und südafrikanische Wissenschaftler haben an diesem Forschungsbereich reges Interesse gezeigt und ausführliche Experimente auf diesem Feld durchgeführt. Dabei wurden bei freiwilligen Testteilnehmern die Frequenz des Stuhlgangs gemessen sowie deren Fäkalienmasse gewogen. So konnte bewiesen werden, dass zu selten stattfindende Darmentleerungen sowie eine zu geringe Masse des Stuhls mit einer Vielzahl von Störungen zusammenhängen, zu denen auch Herz- und Gallenblasenerkrankungen, Divertikulitis, Krampfadern, Hiatushernie und Dickdarmkrebs zählen.
Zudem liegt eine Studie vor, die an 1000 Frauen durchgeführt wurde, welche in ihrer Krankengeschichte auch Verstopfungen aufwiesen. In dieser Untersuchung wurde den Teilnehmerinnen Flüssigkeit aus der Brust entnommen. Diese Flüssigkeit enthielt abnormale Zellen, die sich auch bei Frauen mit Brustkrebs feststellen lassen. Die Abnormalitäten in der Zellstruktur traten demnach fünfmal häufiger bei Frauen auf, die weniger als dreimal in der Woche Stuhlgang hatten, als bei Frauen, die mehrmals täglich die Toilette aufsuchten.
Der Mensch ist das einzige Tier, das einen derartig unzureichenden Stuhlgang hat. Neugeborene in der Stillzeit, indigene Völker, Vögel und andere Tiere entleeren ihren Darm schon kurz nach jeder Mahlzeit.
Bei einem gut funktionierenden Verdauungs- und Ausscheidungsapparat entstehen für jede vom Körper aufgenommene Substanz – mit Ausnahme von destilliertem Wasser – ein oder mehrere Abfallprodukte. Wir müssen daher herausfinden, wo all die anderen „vergessenen“ Mahlzeiten abbleiben, wenn es nicht zu einem regelmäßigen Stuhlgang kommt.
Die Darmreinigung kann von zwei unterschiedlichen Seiten erfolgen – entweder ausgehend vom Mund oder aber vom Rektum.
Um mit der Darmreinigung zu beginnen, besteht der einfachste Weg darin, zunächst mehr Ballaststoffe aufzunehmen. Diese finden sich vor allem in frischem und rohem Gemüse;. der Kochvorgang würde die Ballaststoffe aufweichen und sie ineffektiv machen. Ballaststoffe in unseren Nahrungsmitteln sind unverdaulich. Wenn sie jedoch in den Magen-Darm-Trakt gelangen, sorgen sie dort für eine Vermehrung von nützlichen Darmbakterien, was sowohl der Verdauung als auch der Ausscheidung dienlich ist. Die entgiftenden Eigenschaften von Ballaststoffen konnten durch eine Untersuchung nachgewiesen werden, bei der Laborratten Gift zu fressen bekamen und anschließend eine an Ballaststoffen reiche Nahrung erhielten. Diese Ratten überlebten den Versuch ohne bleibende Schäden, während jedoch andere Versuchstiere, die dasselbe Gift bekamen, jedoch keine ballaststoffreiche Nahrung, erkrankten und schließlich starben.
Die Reinigung des Darmes mit Hilfe von direkt in das Organ injiziertem Wasser kommt der oben beschriebenen Basti-Methode am nächsten. Das durch den Verdauungstrakt schießende Wasser spült dabei alte und verkrustete Fäkalmasse aus. Zu den Reinigungsverfahren mit Wasser zählen einerseits Darmspülungen und andererseits Einläufe.
Die Darmspülung ist eine Methode zur intensiven Säuberung des gesamten Darmtraktes. Aber viele Menschen haben ein großes Problem damit, außerhalb der Toilette mit ihren Fäkalien in Berührung zu kommen. Darmspülungen sind steril, schmerzlos und extrem effektiv bei der Reinigung. Aus diesen Gründen sind sie in den letzten Jahren eine sehr beliebte Methode der Darmreinigung geworden. Einläufe (engl. enema) sind sehr wirksam bei der Säuberung der unteren Darmbereiche, aber haben den Nachteil, nicht das gesamte Organ zu reinigen. Fügt man dem Wasser vor dem Einlauf jedoch bestimmte Inhaltstoffe hinzu, kann man die entgiftende Kraft des Einlaufes enorm steigern. Kaffeeeinläufe stimulieren zum Beispiel die Leber; Einläufe mit Leinsamentee lindern Entzündungen im Darm; Bentoniteinläufe steigern die Absorption von Giften durch die Darmwände.
Eine andere Form des Einlaufes, das so genannte Colema-Verfahren, welches vor mehr als 40 Jahren von V.E. Irons entwickelt wurde, kombiniert die lindernde Wirkung von Einläufen mit der Sorgfalt von Darmspülungen – und kann bequem zu Hause durchgeführt werden. Hierbei wird am ehesten die Basti-Methode nachgeahmt, da Colemas sehr sanft sind und den natürlichen An- und Entspannungsrhythmen des Körpers am besten entsprechen. Dabei tritt das Wasser in den Darmtrakt ein und verlässt den Körper erst wieder auf Grund der eigenen spontanen Kontraktionen des Darmes. Daher kann man sagen, dass Colemas wie eine aerobische Übung verlaufen – denn das Wasser „trainiert“ sozusagen den Darm. Durch die Stimulierung der Muskeln im Darm sendet das Organ Signale an den restlichen Körper, die die Freisetzung gespeicherter Giftstoffe in Gang setzt, welche daraufhin durch den Verdauungstrakt ausgespült werden. Verwesende und faulende Stoffe, die sich an den Darmwänden abgelagert haben, können durch die Colema ebenfalls beseitigt werden. Das Verfahren hat den Vorzug, auch zu Hause durchgeführt werden zu können. So sind Colemas nicht nur äußerst effektiv, sondern auch bequem und Kosten sparend.
Denken Sie daran, dass eine komplette Darmreinigung erst nach einiger Zeit vollständig erfolgreich sein kann. Sie haben Ihr ganzes Leben damit zugebracht, durch schlechte Ernährungsgewohnheiten Ihren Darm zu verstopfen und zu verunreinigen, weshalb es oft einige Jahre dauern kann, ihn vollständig von all dem angesammelten Unrat zu befreien. Seien Sie mit Ihrem Körper daher geduldig.
19. September 2011
Astaxanthin, eine Substanz, die als die potenteste aller bekannten Antioxidantien gilt, hat eine wissenschaftlich und natürlich bewiesene entzündungshemmende Eigenschaft. Die Tatsache, dass Astaxanthin ein natürliches Mittel ist und keinerlei Nebenwirkungen auslöst, macht den Stoff für viele Menschen als ein die Gesundheit förderndes Nahrungsergänzungsmittel attraktiv. Die Skandale und zahlreichen Todesfälle um und auf Grund pharmazeutisch hergestellter Entzündungshemmer machen Astaxanthin umso begehrter.
Astaxanthin ist ein roter Farbstoff, der in unterschiedlichen Algenarten, in Phytoplankton und in einigen Pflanzen zu finden ist. Da die genannten Organismen die Basis, die Grundlage, vieler Nahrungsketten darstellen, ist der Farbstoff auch in einigen Tieren aufzufinden. So ist es eben Astaxanthin, welches dem Lachs und der Forelle die rote Farbe verleiht; man kann sogar als Faustregel sagen, dass je roter der Fisch ist, desto gesünder er auch ist.
Wenn bestimmte Algenarten unter Stress stehen – in der Regel verursacht durch einen Mangel an Nährstoffen oder übermäßiger Sonneneinstrahlung – lagern die Zellen der Algen zum eigenen Schutz hohe Konzentrationen des Astaxanthins an. Auf Grund der schützenden Eigenschaften des Farbstoffs können sich die Algenzellen für bis zu 40 Jahre „schlafen legen“ ohne Wasser oder Nahrung aufzunehmen, und dann – sobald wieder normale Bedingungen herrschen – in den Normal- oder Urzustand zurückkehren.
Entzündungen
Entzündungen sind eine Art erste “Verteidigungslinie” und dienen der Heilung, bevor sich das Immunsystem des Problems annimmt. Wenn unser Körper dieses nicht durch die Entzündung in den Griff bekommen kann, übernimmt also das Immunsystem das Kommando. Entzündungen können innerhalb von Sekunden als Antwort von Verletzungen oder Angriffen auf unseren Organismus entstehen. Sie sind nicht-spezifisch: Das bedeutet, dass unabhängig davon, was genau das Problem darstellt, unser Körper zunächst immer auf dieselbe Weise reagiert.
En detail sind entzündliche Vorgänge extreme komplexe und hoch entwickelte Mechanismen. Generell rufen Entzündungen Rötungen, Schwellungen, Hitze und Schmerzen hervor. Diese Auswirkungen tauchen auf Grund der Effekte eines großen Spektrums unterschiedlicher Botenstoffe auf, die nach einer Verletzung oder einem erkannten Angriff auf den Organismus freigesetzt werden. Zu den bekannten Stoffen gehören die Prostaglandine, Tumornekrosefaktoren, Interleukine und Stickstoffmonoxid. All diese unterschiedlichen Substanzen spielen ihre Rolle in einem komplexen, koordinierten und ausbalancierten Verteidigungssystem des Körpers.
Ein Typ dieser Botenstoffe, die Prostaglandine, ist ein chemischer Stoff, der beispielsweise die Kontraktion und Relaxation der Muskeln regulieren kann, um so den Blutstrom zu verstärken oder zu verringern. Prostaglandine bestehen in der Regel aus Arachidonsäure und zwei Enzymen namens COX-1 und COX-2. Die am meisten verkauften pharmazeutischen Entzündungshemmer sind extrem wirksame COX-2-Hemmer, was bedeutet, dass sie die Produktion der Prostaglandine begrenzen und daher Schwellungen und Schmerzen lindern können. Ein Teilgrund dafür, dass diese synthetisch hergestellten Medikamente unerwünschte und manchmal gefährliche Nebenwirkungen auslösen können, ist darin zu sehen, dass es für den Körper sehr unnatürlich und nicht ausgewogen ist, mit der extremen Suppression eines einzigen Botenstoffes umzugehen (in diesem Fall einem einzigen der beiden COX-Enzyme), ohne die Balance der anderen Stoffe zu gefährden. Natürlich auftretende Entzündungshemmer in Lebensmitteln lindern Entzündungen, indem sie auf sanfte Weise mehrere entzündungsauslösende Stoffe hemmen, darunter auch die Prostaglandine, und so den gesamten Prozess beruhigen.
Auch wenn Astaxanthin nicht annähernd so wirksam ist, wie die meisten pharmazeutischen Medikamente, so gilt es dennoch als eines der wirksamsten natürlich auftretenden entzündungshemmenden Stoffe. Mehrere tierische und humane Doppelblindstudien, die placebokontrolliert durchgeführt worden, haben ergeben, dass Astaxanthin auf natürliche Weise viele der bekannten Entzündungsstoffe hemmen kann, und so Entzündungen und Schmerzen ohne negative Nebenwirkungen lindern kann.
Der rote Farbstoff hat aber viele andere zusätzlich auftretende positive Eigenschaften. So ist er das wirksamste unter den bekannten Antioxidantien, welches extrem nützlich für die Augen, das zentrale Nervensystem, das Gehirn, die Haut und das Immunsystem ist. Zudem soll Astaxanthin die sportliche Leistungsfähigkeit sowie die Regenerationsfähigkeit des Körpers erhöhen können.
Hier finden weitere Infos über Astaxanthin
05. September 2011
Im Center of Neuroscience der Dundee Universität wurde ein Bienen-Forschungsprojekt angesetzt, welches das mysteriöse Bienesterben namens Colony Collapse Disorder (CCD; zu deutsch Völkerkollaps) untersuchen sollte. Doch die Forschungsarbeit wurde enorm behindert, da unbekannte Täter die Laborbienen gestohlen haben. Aber wer waren die Diebe? Wer wollte die Bieneforschung behindern?
Die Bienenkrankheit CCD zeichnet sich dadurch aus, dass Honigbienen scharenweise sterben – aber nur die erwachsenen Bienen sind betroffen – die jungen Bienen und die Brut bleiben alleine im Stock zurück. Die kranken Bienen zeigen eine Art Orientierungslosigkeit, kehren nicht mehr zum Stock zurück und sterben schließlich. In den USA sind in manchen Gebieten bis zu 80 Prozent der Bienenvölker betroffen.
Bislang tappten Imker und Bieneforscher im Dunkeln – keiner konnte das mysteriöse Sterben der Honigbienen erklären. Das schottische Forschungsprojekt wurde mit 3,3 Millionen Dollar dotiert, um hier Licht ins Dunkel zu bringen und den Ursachen von CCD auf den Grund zu gehen. Doch irgendjemand wollte das verhindern und ließ die Laborbienen einfach verschwinden. Denn was behindert eine Forschungsarbeit und die Veröffentlichung der Resultate mehr als das Verschwinden der Forschungsobjekte?
Wer sind die Verdächtigen? Was haben die Forscher bis jetzt herausgefunden?
Lesen Sie den ganzen Text auf http://www.zentrum-der-gesundheit.de/bienen-pestizide-ia.html
18. Juli 2011
Neue Studien belegen, dass bestimmte körpereigene Eiweiße – sogenannte antimikrobielle Peptide – besser wirken als herkömmliche Antibiotika und zudem keinerlei Schaden für gesunde Zellen haben.
Diese wichtigen Helfer unseres Immunsystems befinden sich insbesondere in der Haut und in den Schleimhäuten und dienen so als natürliche Barriere. Wissenschaftler entdeckten nun, dass diese Peptide sogar Antibiotika-resistente Erreger radikal abtöten können. Da immer mehr Antibiotika-resistente Erreger die Gesundheit vieler Menschen bedrohen, gewann die Suche nach Alternativen zu herkömmlichen Antibiotika stark an Bedeutung. Die Entdeckung der antimikrobiellen Peptide ist sicher ein wichtiger Schritt bei dieser Suche und der Fakt, dass die körpereigenen Eiweiße keinerlei Nebenwirkungen haben, macht die Entdeckung umso interessanter.
Lesen Sie mehr darüber wie diese Peptide wirken und wie Sie Ihr Immunsystem stärken können:
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/antibiotika-alternativen-ia.html
06. Juli 2011
In westlichen Gesellschaften ist der Konsum von raffiniertem Zucker eine tägliche Sucht. Dies reicht vom Sirup oder Zucker, den man sich über die Pfannkuchen schüttet oder auf das Müsli zum Frühstück, bis zu den Unmengen an Zucker, den man sich in den Kaffee oder den Tee rührt. Dieses Verhalten zieht sich über den ganzen Tag hin – und es endet schließlich oft in Fettleibigkeit und gesundheitlichen Problemen. Der Zuckergehalt eines Produktes wird oft vor dem ahnungslosen Konsumenten versteckt. Dies wirft Fragen auf, wie: Ist Zucker wirklich so schlimm? Was genau ist seine Wirkung auf den menschlichen Körper? Kann die Definition von „Gift“ wirklich auf Zucker angewendet werden?
Auswirkungen des Zuckers auf die Gesundheit
Gift wird im Wörterbuch als „Eine Substanz, die einen Organismus verletzt oder tötet“ und als „zerstörerisch auf die Gesundheit wirkend“ beschrieben. Es ist vielerorts dokumentiert, dass die durchschnittliche, täglich durch die Ernährung konsumierte Zuckermenge von Menschen in westlichen Gesellschaften dazu führt, dass das Immunsystem permanent unter den optimalen Werten arbeitet.
Da im Zucker keinerlei Nährstoffe vorhanden sind, muss sich der Körper die fehlenden Mineralien und Vitamine aus seinen eigenen Vorräten “leihen”, um den Zucker umzuwandeln. Zucker zerstört mit der Zeit die Gesundheit. Zucker ist der Hauptschuldige für viele Krankheiten; er richtet Chaos im Immunsystem an und führt zu Krankheiten wie Fettsucht, Zahnfäule, Bauchspeicheldrüsenleiden, vorzeitiges Altern, Osteoporose, Hyperaktivität bei Kindern und Sehschwäche. Es trägt zum vermehrten Risiko von Herzerkrankungen und Autoimmunerkrankungen bei, wie Arthritis, Asthma, und Multipler Sklerose – alles zusätzlich zu einer Unmenge anderer Auswirkungen.
Zucker – Was sagen die Ärzte?
Schon 1957 nannte Dr. William Coda in einem Artikel für die Michigan Organic News Zucker ein Gift, dem es an Lebenskraft, Vitaminen und Mineralien mangele. „Was übrig bleibt sind pure, raffinierte Kohlenhydrate. Eine unvollständige Umwandlung von Kohlenhydraten führt zu der Bildung von „giftigen Stoffwechselprodukten“ wie Brenztraubensäure. Dies beeinträchtigt die Funktionen eines Teils des Körpers und ist der Anfang von degenerativen Erkrankungen.“
Die meisten Menschen wissen, dass Zucker schlecht für die Zähne ist und sie angreift. Wenn Zucker das mit dem menschlichen Zahn anstellen kann, was kann er dann mit dem Rest des Körpers machen? In seinem Buch „Sugar Blues“ bemerkt William Dufty: „Zahnforscher haben bewiesen, dass die Zähne den gleichen Stoffwechselprozessen unterliegen, wie der Rest des Körpers.“ Mit anderen Worten: Die Säure, die den Zahnschmelz ruiniert, ist dieselbe Säure, die auch den Körper zerstört.
Zucker sollte aus der Ernährung gestrichen werden – sogar die kleinen Mengen. Vermeiden Sie Zucker und Nahrungsmittel, die versteckten Zucker enthalten – lesen Sie IMMER alle Produktlabel. Es gibt viele gesunde Alternativen zum Zucker. Versuchen Sie einmal unbehandelten Honig (nicht erhitzt und ungefiltert – Hitze kann die Enzyme im Honig zerstören, und diesen damit zu genauso etwas Schädlichem machen, wie raffinierter Zucker), Stevia, oder Melasse. Brauner Zucker ist nicht besser für Ihre Gesundheit als weißer Zucker – brauner Zucker ist einfach nur weißer granulierter Zucker mit zugesetzten Farbstoffen und anderen Chemikalien.
30. Juni 2011
Eine Chemikalie die man auf natürlichem Wege in der Grapefruit finden kann, hilft physiologische Veränderungen zu verhindern, die einen Zustand hervorrufen, der als Metabolisches Syndrom bekannt ist, und als Hauptrisikofaktor für kardiovaskuläre Erkrankungen und Typ-2 Diabetes gilt. Dies fand eine neue Studie heraus.
Der Begriff “Metabolisches Syndrom” bezieht sich auf eine Ansammlung verschiedener Symptome wie hoher Blutdruck, Stammfettsucht, ein hoher Anteil an Triglyceriden, niedrigem HDL („gutem“) Cholesterin-Spiegel, und hohe Blutzuckerwerte zwischen den Mahlzeiten.
Eine handvoll früherer Studien haben bereits angemerkt, dass einige Bestandteile der Grapefruit hilfreich für den Körper sein könnten, wenn es darum geht, Blutfett- und Blutzuckerwerte zu regulieren. Eine Studie, veröffentlicht im Journal of Agricultural and Food Chemistry, fand heraus, dass Menschen, die täglich eine rote Grapefruit essen, ihren Cholesterinspiegel um 15% senken können und den Triglycerid-Anteil um 17%. Beide Laboruntersuchungen und Experimente an menschlichen Zellen weisen darauf hin, dass die Grapefruit auch durch andere Kanäle im Körper wirken könnte, und so das Risiko einer Herzerkrankung reduziert.
Eine andere Studie, die von Forschern der University of Western Ontario durchgeführt wurde, brachte das Ergebnis, dass das Flavenoid Naringenin, welches in der Grapefruit zu finden ist, eine dem Blutzucker regulierenden Hormon Insulin ähnliche Rolle spielen könnte. Der Laborversuch ergab, dass Naringenin die Leber daran hindert, Lipoproteine niedriger Dichte abzusondern, und dadurch den Wert bestimmter Triglyceride im Blut senkt. In der Theorie heißt das, dass das Naringenin möglicherweise in der Lage ist, die Auswirkungen von Insulin-Resistenz zu kompensieren, ein Zustand der für sowohl das Metabolische Syndrom wie für Typ-2 Diabetes charakteristisch ist.
In der neuesten Studie, veröffentlich im Fachblatt Diabetes, führte dasselbe Forscherteam eine Folgestudie zu der Naringenin-Studie durch, in welcher sie anstelle von Laborkulturen lebendige Mäuse verwendeten. Zunächst züchteten die Wissenschaftler Mäuse mit einem Defizit an Rezeptoren für Lipoproteine niedriger Dichte (LDL) in ihrer Leber. Weil LDL ein Cholesterinträger ist, verursacht das Fehlen von Rezeptoren ungewöhnlich hohe Cholesterin-Blutwerte. Wenn solche Mäuse auf eine sehr fetthaltige Ernährung gesetzt werden (etwa 42% der Kalorien als Fett), bilden die Tiere sehr schnell Fettleibigkeit und andere Symptome heruas, die für das Metabolische Syndrom charakteristisch sind.
Im Alter von acht bis zwölf Wochen waren die veränderten Mäuse in vier Gruppen aufgeteilt worden: Eine erhielt eine normale Ernährung, eine Gruppe eine sehr fettreiche Ernährung, die dritte dieselbe fettreiche Ernährung sowie zusätzliche 1% Naringenin während die letzte Gruppe von Mäusen auf die fettreiche Ernährung unter Beimischung von 3% Naringenin gesetzt wurde. Nach vier Wochen entwickelten die Mäuse der zweiten Gruppe extreme Fettleibigkeit, Insulinresistenz, eine reduzierte Glukose-Toleranz und erhöhte Lebereiweiß-Werte, was alles Charakteristika für das Metabolische Syndrom sind. Die Mäuse jedoch, deren Nahrung zusätzlich Naringenin enthielt, behielten ihr Normalgewicht, normale Cholesterinwerte (wie auch Triglycerid-Werte) und die übliche Insulin-Sensitivität. Auch der Glukose-Stoffwechsel blieb normal.
“Die merkliche Fettleibigkeit, die sich bei den Mäusen mit der sehr fettreichen Ernährung entwickelte, wurde komplett durch das Naringenin verhindert“, erklärte Forschungsleiter Murray Huff.
Die Forscher wiederholten das Experiment bei genetisch unveränderten Mäusen. Nach 30 Wochen entwickelten auch diese normalen Mäuse Fettleibigkeit und weitere Symptome des Metabolischen Syndroms, mit der Ausnahme der Untersuchungsgruppe, deren Nahrung mit 3% Naringenin angereichert war.
Das Naringenin wirkte nicht der Art, dass es den Appetit zügelte, da Mäuse aller Gruppen die gleichen Nahrungsportionen erhielten. Vielmehr wirkte es sich dahingehend aus, dass die Leber überschüssiges Fett verbrannte anstatt es anzulagern. Es verringerte zudem die Fähigkeit der Leberzellen, Cholesterin zu produzieren und es reduzierte die Insulinwerte.
“Daher kann man sagen, dass Naringenin – durch seine Fähigkeit zur Korrektur der Stoffwechselstörungen, die mit Insulinresistenz zusammenhängen – ein viel versprechender Ansatz zur Behandlung des Metabolischen Syndroms darstellt,“ schrieben die Forscher.
Die Naringenin-Dosis, die während der Studie verwendet wurde, war viel höher, als jene, die durch den Verzehr von Grapefruits aufgenommen werden könnte, erklärten die Wissenschaftler. Außerdem fügten sie hinzu, dass sie noch nicht wissen, ob die Effekte, die bei den Mäusen zu beobachten waren, auch beim Menschen eintreten würden.
“Der nächste Schritt ist nun, herauszufinden, ob Naringenin auch Herzerkrankungen bei Labortieren verhindert, und dann in einem weiteren Schritt die Durchführbarkeit klinischer Studien zu erkunden, um die Unbedenklichkeit und Wirksamkeit beim Menschen zu bestimmen“, erläuterte Huff.
22. Mai 2011
Jedes Mal, wenn du dabei bist, den Geschäftemachern der Krebsindustrie Stammkunden abspenstig zu machen, befindest du dich in einem politischen Kampf. Nachdem die United States Preventive Services Task Force in ihren neuen Empfehlungsrichtlinien Frauen unter 50 Jahren von regelmäßigen Mammogrammen abriet (und danach Screenings im Zweijahrestakt empfahl), drehte die Krebsindustrie durch.
Mammographien sind – wie Sie sehen können – das tägliche Brot der profitorientierten Krebsindustrie. Sie dienen zu zwei sehr wichtigen Zwecken:
Zweck Nr.1: Patientenrekrutierung. Mammogramme sind eine clevere Art und Weise, Patienten zu gewinnen, die dann in den Kreislauf hochprofitabler Behandlungsmethoden wie Chemotherapie, Bestrahlung und Operationen geraten, die in neun von zehn Fällen nicht einmal medizinisch gerechtfertigt sind. Wie kommt es dazu? Weil die Technologie hinter den Mammogrammen mittlerweile so ausgefeilt ist, können selbst winzig kleine Tumore, die bei so ziemlich jedem Menschen vorkommen, entdeckt werden – ob sie gefährlich sind, oder nicht. Dies hat zu einem enormen Anstieg bei „fälschlicherweise auftretenden Positivergebnissen“ geführt, sowie zu gefährlichen übertriebenen und unnötigen Behandlungen des Krebses, der in diesen Fällen am Besten einfach in Ruhe gelassen werden sollte (oder mit krebsbekämpfenden Nährstoffen und Superfoods behandelt werden sollte).
Aber Mammogramme sind ein hervorragendes Mittel um Frauen so zu verängstigen, dass sie sich unnötigen Krebsbehandlungen unterziehen. Daher sind sie das perfekte Werkzeug bei der Rekrutierung neuer Käuferschichten, indem sie sich der furchteinflößenden Taktiken bedienen, auf die die Krebsindustrie mittlerweile vertraut.
Zweck Nr. 2: Verursachung von zusätzlichen Krebserkrankungen. Der zweite Grund für Mammogramme liegt darin, dass Krebs durch die Bestrahlung von Brust- und Herzgewebe erst ausgelöst wird. Wird der menschliche Körper wiederholter Maßen dieser ionisierenden Bestrahlung ausgesetzt, macht seine DNA Mutationen durch und bildet unausweichlich Krebs aus. Dies führt dazu, dass die Krebsindustrie Vorhersagen treffen kann wie: „Einer von drei Frauen wird in ihrem Leben Brustkrebs diagnostiziert.“ Sie wissen, dass diese Vorhersage wahr ist, weil sie diejenigen sind, die den Krebs verursachen!
Wenn Sie Ihr Auto zum Mechaniker bringen um einen Ölwechsel zu machen, und der gleiche Mechaniker mutwillig verrostete Autoteile in Ihren Motor einbaut, die schwere langwierige Motorschäden auslösen, würden Sie weiterhin Jahr für Jahr Ihr Auto zu diesem Mechaniker bringen? Und falls dem so wäre, würden Sie diesen Mechaniker dafür BEZAHLEN, dass er den Schaden repariert, den er selbst verursacht hat?
Genau das machen Frauen im Grunde, wenn sie sich einer Mammographie unterziehen. Jedes Jahr, wenn sie pflichtbewusst ihr Mammogramm erhalten, setzen sie sich selbst genau der Strahlung aus, die Krebs verursacht, was gleichbedeutend damit ist, dass sie irgendwann eine Krebserkrankung diagnostiziert bekommen. (An dieser Stelle wird der Onkologe etwas sagen, wie: „Sehen Sie? Gott sei Dank führen wir jährlich diese Mammogramme durch, sonst hätten wir den Tumor nicht entdeckt!“)
Der falsche Slogan, dass “Früherkennung Leben rettet” wäre akkurater, wenn man ihn folgendermaßen abändert: Wiederholte Strahlenbelastung verursacht Krebs.
Zerstörerischer, als Ihre Füße zu röntgen!
Wussten Sie, dass in den 1940er Jahren Schuhgeschäfte ihre eigenen Röntgen-Machinen besaßen? Kunden konnten einen Schuh ausprobieren, dann ihren Fuß unter das Gerät halten und durch die Aufnahme sehen, wie ihre Knochen zu den ausgewählten Schuhen passten.
Das schien damals eine sehr gute Idee gewesen zu sein, und dadurch wurden sicher sehr viele Schuhe verkauft. Gleichzeitig aber wurden die Füße der Kunden mit einer erstaunlichen Dosis von 20-100 rems pro Minute bestrahlt. Wie Sie sich vorstellen können, bildeten sehr viele dieser Menschen sehr ernstzunehmende gesundheitliche Probleme an ihren Füßen aus, wie zum Beispiel DNA-Mutationen und krebsartige Läsionen.
Sogar noch lange nachdem die Gefahr solcher Geräte in Schuhgeschäften allgemein bekannt war, schwiegen die Ärzte über diesen Misstand. Die Geräte wurden auch nie wirklich verboten, aber ihre Benutzung lief langsam in den 50er Jahren aus, nachdem von buchstäblich Millionen Menschen das Krebsrisiko enorm erhöht wurde.
Mammographien sind die heutige Variante dieser Röntgen-Geräte in Schuhgeschäften. Sie stellen eine gefährliche, krebserregende Technologie dar, von der die Menschen fälschlicherweise annehmen, dass sie positive Auswirkung auf sie habe. Aber jedes Mal, wenn Sie diese Maschine benutzen, steigt Ihr Risiko, an Krebs zu erkranken, wieder um ein Stückchen. Unterdessen bleiben – wie schon damals in den 40er Jahren – die meisten herkömmlichen Ärzte schweigsam über die Krebsrisiken, die Resultat dieser Bestrahlung sind! (Aber immer mehr informierte Ärzte sprechen sich endlich gegen Mammographien aus…)
Wenn Sie ein größenwahnsinniges Genie des Bösen wären und eine krebsauslösende Maschine entwerfen und herstellen wollten, wäre es eine echte Herausforderung für Sie, etwas wirkungsvolleres zu erdenken, als die heutigen Mammographie-Geräte. Diese setzen das menschliche Gewebe hochwirkungsvoller Strahlung aus, die – sofern oft genug wiederholt – praktisch sicherstellt, dass irgendwann der Krebs ausbrechen wird. Im gewissen Sinne handelt es sich hierbei also um Art von „Langsamer Suizid-Maschine“, die Jahre (oder gar Jahrzehnte) benötigt, um ihre Arbeit an Ihrem Körper zu verrichten. Doch bevor Sie sterben, werden Sie dazu gebracht, ihre Ersparnisse für „Behandlungen“ auszugeben, die Sie in den Bankrott treiben, bevor sie Sie umbringen.
Genau darum geht es der Krebsindustrie: Die Profite zu maximieren, die der Krebs ermöglicht. Mammographien sind ein wichtiges Puzzleteil um genau das zu erreichen.
Wiederholungsgeschäfte
Die Wahrheit ist, dass Mammographien viel mehr Frauen schaden, als das ihnen geholfen wird.
Gleichzeitig sind sie die “perfekte Waffe” um lukrative Geschäftsfelder zu eröffnen. Wenn Sie ein Onkologe wären, sollten Sie – um einen Krebspatienten im Alter von 55 Jahren behandeln zu können – sicher gehen, dass Sie diesen bereits seit seinem 40. Lebensjahr (oder früher) regelmäßiger Strahlung aussetzen. Dies ist vergleichbar mit einer Diabetes-Klinik, die kleinen Kindern Süßigkeiten anbietet: Nach einer gewissen Zeit, in der sie genügend verarbeiteten Zucker zu sich genommen haben, kommen sie als Stammkunden zurück, da sie an Diabetes leiden.
Daher drehte die Krebsindustrie durch, als die Task Force der U.S.-Regierung neue Krebs-Screening-Richtlinien herausgab. Auf einmal bemerkte die Industrie, dass Sie viele viele Stammkunden verlieren würde, wenn die Screenings aufhörten. Daher setzten sie ihren Lobbyapparat ein, um eine Änderung der Richtlinien durchzusetzen.
Und fast hätten sie es geschafft. Heute ging die Staatssekretärin der Health and Human Services, Kathleen Sebelius, auf Sendung, um zu erklären, dass die neuen Empfehlungen der Task Force „nicht die Politik der Bundesregierung reflektiere, und sie nicht gleichbedeutend damit sind, welche Dienste die Regierung unterstützt“. Sie fuhr fort, dass ihre „Message an die Frauen einfach ist. Mammogramme waren immer ein wichtiges lebensrettendes Werkzeug im Kampf gegen Brustkrebs, und sie sind es bis heute.“
Mit anderen Worten: Lassen Sie sich weiter Ihre Brüste verstrahlen. Es ist wichtig für die amerikanische Wirtschaft. Die Industrie rechnet fest mit Ihren zukünftigen Krebserkrankungen, wussten Sie das etwa nicht?
Verwirrt?
Associated Press sagt, dass die neuen Empfehlungen der Regierungskommission “Frauen im ganzen Land verwirrt hat, und sie nicht wissen, welchem Rat sie folgen sollen.”
Verwirrt? Wirklich?
Also, da ist eine Maschine, die buchstäblich Ihre Brüste zusammenpresst, die teuflisch wehtut und die dann Ihre Brüste, Ihr Herz und die Lunge mit krebsverursachender Strahlung schädigt.
Es weist mittlerweile alles auf die Tatsache hin, dass das Risiko, dass durch die Maschine Schaden entsteht, viel höher ist, als die Möglichkeit, dass Ihr Leben durch eine Krebsfrüherkennung gerettet wird – vor allem bei Frauen unter 50 Jahren.
Warum sollten Sie deswegen also verwirrt sein? Die einzige existierende Konfusion ist von der Krebsindustrie selbst in die Welt gesetzt worden, die immer nach der Methode vorgegangen ist, Frauen uninformiert und verwirrt zu lassen, in dem genauen Wissen darum, dass Menschen, die verwirrt sind, viel einfacher durch Angst zu manipulieren sind, und damit dazu gebracht werden können, sich hoch-profitablen Behandlungen wie Chemotherapien zu unterziehen.
Das genau ist der Sinn und Zweck des Ganzen: Geld damit zu machen, Krebs zu behandeln – ob der Patient es nötig hat, oder nicht.
Geld und Profit, indem bei Frauen Krebs ausgelöst wird
Die Krebsindustrie versteckt sich gerne hinter der falschen Idee, dass sie “Menschen hilft” oder “Leben rettet”, aber in Wirklichkeit handelt es sich bei ihr um eine profitgetriebene Industrie, die wie jeder andere Geschäftszweig ihre Profite maximieren will. Und wie wir alle wissen, arbeiten Pharmaunternehmen vollkommen unethisch: Sie engagieren sich in offen kriminellen Aktivitäten wie der Bestechung von Ärzten, sie verfälschen klinische Testergebnisse, deckeln ihre Produktpreise und begehen ähnliche Straftaten, die alle hier auf NaturalNews bereits dokumentiert wurden. (Benutzen Sie die Suchfunktion – oben rechts – um diesbezügliche Artikel zu finden.)
Für diese Unternehmen ist es die standardisierte Vorgehensweise, bei Frauen Krebs zu verursachen um auch zukünftige Profite zu sichern. Sie denken nicht einmal darüber nach, integer oder aus Mitgefühl zu handeln: Es geht nur ums Geld. Also was machen schon die paar Millionen Frauen aus, die dabei sterben? Wir müssen an unsere Shareholder denken!
Krebs ist ein 200 Milliarden Dollar schweres Geschäft, sagte mir gestern in einem Exklusiv-Interview für NaturalNews Suzanne Somers. Das stellt für die Industrie 200 Milliarden Gründe dar, weiterhin Frauen der Bestrahlung auszusetzen und so ein Wiederholungsgeschäft zu kreieren. Daher werden die Krebs-Profiteure die neuen Richtlinien auf Biegen und Brechen bekämpfen – ihre Existenzgrundlage beruht darauf, dass mehr Frauen an Krebs erkranken!
Mammographien sind – wenn man ganz ehrlich ist – pure Quacksalberei. Sie sind kein Stück wirksamer bei der Entdeckung von Tumoren, die akuter Behandlung bedürfen, als beispielsweise mit der Hand über jemanden zu fahren und zu RATEN, ob dieser Jemand einen Tumor in sich trägt, der behandelt werden muss. Tatsächlich ist Letzteres weniger gefährlich – und daher eigentlich besser.
Thermographie ist eine viel bessere Alternative. Sie kann Brustkrebs-Tumore entdecken indem sie die Infrarotwärme aufspürt, die durch die Blutzirkluation in Tumoren abgegeben wird. Diese Methode ist nicht invasiv, unbedenklich, preiswert und beinhaltet keine todbringende Strahlung.
Und denken Sie daran: Selbst wenn Ihnen Brustkrebs diagnostiziert wird, wird Ihnen CHEMOTHERAPIE NICHT HELFEN! Sie brauchen eine andere, natürlichere Herangehensweise.
22. Mai 2011
In Ländern mit öffentlichen Brustkrebs-Screening-Programmen wird statistisch bei einer von drei Frauen, denen Brustkrebs diagnostiziert wird, ein Krebs festgestellt, der bei den jeweiligen Patientinnen niemals jedwede Symptome ausgebildet hätte, bevor die betreffende Frau an anderen Gründen gestorben wäre. Dies enthüllte eine neue Studie.
“Krebs-Screenings können zu einer früheren Entdeckung von tödlichen Krebserkrankungen führen, gleichzeitig aber auch harmlose Erkrankungen feststellen, die weder tödlich enden würden, noch irgendwelche Symptome aufzeigen würden,” schrieben die Forscher des Nordic Cochrane Center in Dänemark im Fachmagazin British Medical Journal.
“Die Entdeckung solcher Krebserkrankungen, die im verbleibenden Leben der betreffenden Person niemals wären festgestellt worden, nennt man Overdiagnosis (dt. etwa: Übertriebene Diagnose/Überdiagnose), und ebendiese Krebsleiden sind nur für jene Menschen gefährlich, die ‚überdiagnostiziert’ wurden.“
Forscher analysierten die Diagnoseraten von Brustkrebs bei sowohl nicht gescreenten wie auch gescreenten Frauen in Australien, Kanada, Norwegen, Schweden und im Vereinigten Königreich über mindestens sieben Jahre und nachdem die öffentlich geförderten Screening-Programme in den jeweiligen Ländern begannen. Wie erwartet stellten sie einen Anstieg der Brustkrebsdiagnosen fest, sobald die Screening-Programme in den Staaten begonnen hatten. Die Brustkrebs-Raten bei älteren Frauen nahmen jedoch nicht dementsprechend ab – was gleichbedeutend damit ist, dass die Screenings, anstatt Krebserkrankungen früh zu erkennen, bloß Krebs festgestellt haben, der andernfalls niemals erkennbare Auswirkungen auf das Leben der Frauen gehabt hätte.
Bei der Untersuchung aller Sorten von Brustkrebs hatte die Rate der Überdiagnosen nach der Einführung der Screening-Programme eine Spannweite von 46% (in Schweden) bis zu 59% (in Kanada) – bei einer durchschnittlichen Quote von 52%. Bei den invasiven Fällen – wo der Krebs sich über das Brustgewebe hinaus ausgebreitet und einen wahrscheinlicheren tödlichen Ausgang hat – und daher mit größerer Wahrscheinlichkeit auch aggressiver zu behandeln ist – lag die durchschnittliche Überdiagnostizierung immer noch bei 35%; anders gesagt bei mehr als einem in drei Fällen.
Dies war bereits das zweite Mal, dass dieses Forschungsteam Hinweise darauf gefunden hat, dass das Thema „Überdiagnose“ eine ernstzunehmende Folge öffentlich geförderter Screening-Programme ist.
“[Die Studie] bedeutet, dass Krebs-Screenings – in diesem Fall für Brustkrebs – ein größeres Problem darstellen, als bisher angenommen,“ schrieb Gilbert Welch vom Dartmouth Institute for Health Policy in einem begleitenden Editorial. „Zwar haben die Screenings den Vorteil, manchen Frauen zu helfen, aber ebenso beinhalten sie die Konsequenz, dass andere Frauen unnötigerweise gegen Krebs behandelt werden, und das ist keineswegs ein trivialer Umstand.“
Da keine Tests existieren, die eine genaue Prognose ermöglichen, wie aggressiv oder gefährlich eine Krebserkrankung sein wird, werden alle Frauen, denen Brustkrebs diagnostiziert wird, in dieselben Behandlungsprogramme eingeordnet, von denen viele – wie beispielsweise Chemotherapie, Bestrahlung und Brustoperation – ernsthafte und sogar gefährliche Nebenwirkungen mit sich bringen.
Befürworter der Screenings bestehen darauf, dass die Vorteile des Screenings immer noch die Risiken von Überdiagnosen aufwiegen würden.
“Ohne Screenings würden die Frauen sich der Aussicht gegenübersehen, auf sichtbare Symptome des Krebses wie Geschwülste warten zu müssen, bevor die Behandlung beginnen könnte,“ erklärte Emma Pennery vom Breast Cancer Care.
Sarah Cant von Breakthrough Breast Cancer stimmte zu, wies aber daraufhin, dass Frauen ein eindeutiges Informationsgespräch über das Screening erhalten müssten, damit sie in der Lage seien, eine wohl informierte Entscheidung zu treffen.
Welch glaubt ebenfalls, dass eine verbesserte Aufklärung essentiell sei, und regte an, dass Ärzte ihren Patientinnen eine einfache Statistik zeigen sollten, die die relativen Risiken und positiven Auswirkungen der Behandlung gegenüberstellt, wobei diese Statistik auf das jeweilige Krankheits- und Risikoprofil der Patientin zugeschnitten sein müsste.
“Die Mammographie hilft zweifellos einigen Frauen, aber sie schädigt andere,” sagte er. „Es gibt keine richtige Antwort, es handelt sich eher um eine vollkommen persönliche Entscheidung.“
Die Forscher wissen nicht, wie viele gerettete Menschenleben auf jeden Fall von Überdiagnose kommen, wobei Schätzungen sich in Bereichen von 1:2 bis 1:10 Fällen bewegen.
22. Mai 2011
Es gibt einen nicht-medikamentösen Weg, Entzündungen in ihrem Körper zu reduzieren, des Körpers natürliches Abwehrsystem wieder instand zu setzen, Gewicht zu verlieren, wahrscheinlich die Lebensspanne zu erhöhen, sowie Diabetes entweder zu verhindern oder zumindest den Zustand zu verbessern, sowie kardiovaskuläre Erkrankungen und Nierenleiden zu vermeiden – und das alles ohne Nebeneffekte. Zusätzlich können Sie die Vorteile dieser Gesundheitsstrategie unabhängig von Ihrem Alter oder Ihrer Krankengeschichte genießen. Was steckt hinter diesen „wilden“ Gesundheits-Versprechen? Es ist kein Hersteller von Nahrungsmittelzusätzen oder eine Organisation von Naturheilkundlern. Stattdessen stammen diese Aussagen aus der Mainstream-Wissenschaft – um genau zu sein: von Wissenschaftlern der Mount Sinai School of Medicine.
Deren Entdeckungen – veröffentlicht in der Oktober/November-Ausgabe des Journal of Endocrinology and Metabolism – besagen, dass es eine einfache, preisgünstige Umstellung Ihrer Ernährung gibt, die Ihr Gewicht unter Kontrolle hält – sogar ohne die Kalorienaufnahme zu verändern – und Ihrer Gesundheit in ganz vielen unterschiedlichen Aspekten förderlich ist. Der Knackpunkt? Hören Sie auf, industriell verarbeitete und gebratene Lebensmittel zu essen.
Nach der Mount Sinai-Studie beinhalten diese Nahrungsmittel – die in der westlichen Gesellschaft in Hülle und Fülle konsumiert werden – einen Haufen schädlicher Giftstoffe die „Advanced Glycation End products“ (AGEs) genannt werden. Diese AGEs entstehen, wenn Nahrungsmittel erhitzt, pasteurisiert, getrocknet, geräuchert, gebraten oder gegrillt werden. Dann, nachdem sie verzehrt worden und sich bereits im Körper befinden, lagern sich die AGEs an das menschliche Gewebe an und oxidieren es, wobei sie Entzündungen hervorrufen, die unzählige Krankheiten auslösen können. Tatsächlich wurden die Gefahren der AGEs in einer langen Reihe von Tierstudien beschrieben, die von Helen Vlassara, MD, einer Professorin an der Mount Sinai School of Medicine, und ihrem Team durchgeführt worden. Der oxidative Stress, der aus den hohen oxidanten Werten und Entzündungen zusammenhängt, welche auf langjährige Exposition mit AGEs zurückzuführen sind, erhöhen das Risiko, an Diabetes, Herz- und Nierenleiden sowie anderen chronischen Leiden zu erkranken.
Die neue klinische Studie, in Zusammenarbeit mit dem National Institute on Aging (NIA) durchgeführt, baute auf den früheren Tierversuchen auf, untersuchte diesmal aber genauer die Essgewohnheiten von Menschen und wie sich diese auf den Körper auswirkten. Die Forscher untersuchten 325 gesunde Erwachsene und 66 weitere, die an einem chronischen Nierenleiden erkrankt sind. Eine Teilmenge von 40 gesunden Teilnehmern und weiteren neun mit Nierenleiden wurden zufällig dazu ausgewählt, einer normalen westlichen Ernährung voll von AGEs zu folgen, oder sich mit „nur“ der Hälfte der normalen AGE-Menge, die in amerikanischen Essen zu finden ist, zu ernähren. Die Forschungsteilnehmer der „AGE-freien Ernährung“ wurden angewiesen, keine gegrillten, gebratenen oder gebackenen Nahrungsmittel zu konsumieren. Stattdessen wurde ihnen gesagt, ihr Essen zu pochieren, zu schmoren oder zu dünsten. Während der Studie fand aber keine Veränderung der herkömmlichen Kalorien- und Nährstoffaufnahme statt.
Nachdem der Essplan mit geringen AGEs vier Monate verfolgt wurde, überprüften die Wissenschaftler die Blutwerte der gesunden Studienteilnehmer. Sie fanden heraus, dass die AGE-Werte, sowie die Werte von Lipidperoxiden, C-reaktiven Proteinen (die entzündliche Infektionen anzeigen) sowie Biomarker der vaskulären Funktion um fast 60% zurückgingen. Was noch auffälliger war, ist die Tatsache, dass bei den Nierenpatienten aufgrund der AGE-losen Ernährung eine ähnliche Reaktion bereits nach nur einem Monat zu sehen war.
Das Forscherteam fand zudem heraus, dass es positive Auswirkungen auf einen Zellrezeptor für die AGEs namens AGER1 gibt. Hierbei handelt es sich um eine wichtige Entdeckung, da AGER1-Rezeptoren notwendig sind, um die Giftstoffe aus dem Körper zu filtern. Andererseits hatten die Teilnehmer mit Nierenleiden, die alle extrem erhöhte AGE-Werte aufwiesen, in einem ernsten Maße unterdrückte AGER1-Rezeptoren. Die Wissenschaftler von Mount Sinai gehen davon aus, dass dieser wichtige Abwehrmechanismus aufgrund dauerhaft erhöhter AGE-Werte „ausgelaugt“ ist.
Aber es gibt gute Neuigkeiten. Bereits nach einem kurzen Zeitraum, in dem keine gebratenen und industriell verarbeiteten Nahrungsmittel voller AGEs gegessen wurden, stieg die Anzahl der AGER1-Rezeptoren bei den Nierenpatienten wieder auf den normalen Level an. Dies bedeutet, dass durch die einfache Veränderung in der Ernährungsweise, auf verarbeitete und gebratene Lebensmittel zu verzichten, der Körper in die Lage versetzt wurde, sein Abwehrsystem wieder aufzubauen.
“Was an unseren Entdeckungen besonders bemerkenswert ist, ist die Tatsache, dass ein reduzierter AGE-Konsum nachweislich bei allen Teilnehmern der Studie – ob gesund oder an Nierenleiden erkrankt – positive Effekte hatte,“ sagte Dr. Vlassara, die Hauptautorin der Studie, in einem Pressestatement.
“Das deutet darauf hin, dass Oxidantien beim Schädigen unseres Abwehrsystems, welches wir zur Bekämpfung von Krankheiten benötigen, eine aktivere Rolle spielen, als die Genetik. Es wurde gesagt, dass die Natur die Macht habe, aber die Umwelt den Abzug betätigt. Die gute Nachricht ist, dass – anders als im Fall der Genetik – wir den Level der Oxidantien, der nicht unbedingt eine Begleiterscheinung von Krankheit und Alterung sein muss, dafür aber auf den toxischen Einfluss der AGEs zurückzuführen ist, kontrollieren können.“
Quelle
22. Mai 2011
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